Band: Horrizon
Titel: Dwelling Within
Label: Yonah Records/Membran
VÖ: 12.06.15
Genre: Melodic Death/Viking Metal

Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Die deutschen Melodic Death/Viking Metaller von Horrizon kehren nach ihrem top abgefeierten Debüt nach drei Jahren zurück und legen mit „Dwelling Within“ ihren Nachleger vor. Bekannt ist mir die Truppe und das Debüt zwar nicht, dennoch habe ich es mir vorab angehört und da gebe ich den werten Zine Kollegen für das ganze Lob durchaus recht. Keine Frage, die Szene, vor allem in der die Truppe fungiert ist sehr überlaufen. Spreu von Weizen zu trennen ist da schwierig, es gibt aber immer wieder tolle Kapellen, welche es mit Verstand schaffen frischen Wind ins Geschehen bringen. Bei den deutschen Wikingern ist es aber nicht und da sage ich Gott oder Odin sei Dank, ein nerviges Gedudel. Nein ihre Variation ist einerseits sehr dunkel-eisern gehalten und andererseits serviert man knackige Melodic Death Fragmente. Bereits beim Opener gesellen sich auch leichtere Symphonic Elemente hinzu, welche aber nicht dominant das Geschehen zukleistern, sondern vom doch eher harten Sound als Hintergrundarrangement besser zur Geltung kommen. Die Verfeinerung und Vermischung der Soundfragmente ist sehr toll und da darf man den Jungs durchaus den Lorbeerkranz reichen. Die mystisch und atmosphärischen Wechsel und Passagen verleihen dem Ganzen die besondere Note. Solches Kokettieren braucht schon ein gutes Händchen und das haben die German Vikings auch. Viele Wechsel zwischen soliden Gangarten und kleineren doch labenden Spielereien wurden in der Waage gehalten. Somit bringt man ein kunterbuntes Potpourri der beiden Genreelemente zum Einsatz und das geht ungemein toll in den Gehörgang. Hier werden einfach nicht lieblos die ollen Kamellen vieler Genrekollegen wieder verwendet oder neu aufgewärmt. Nein die die frische Energie die man hier mit guten Wechseln zum Vorschein bringt, stehen für das gute Handwerk, welches die Burschen beherrschen und eben schon bereits beim Vorgänger dafür gelobt wurden. Gegenüber diesem hat man sich durchaus steigern können und somit haben wir hier wahrlich einen tollen Act zu vermelden, welcher mit seinem zweiten Langeisen auf Kaperfahrt ist.

Fazit: Sehr tolles Melodic Death/Viking Metal Werk. Hier wird nicht den alten Helden sinnlos nachgeifert, nein hier kommen sehr frische, innovative Akzente hinzu und das macht unterm Strich einen sehr eigenständigen, vorantreibenden Sound aus.

Tracklist:

01. Lost in Dreams (Intro)
02. Dwelling Within
03. Far Beyond the Horizon II
04. From the Abyss of Hell
05. A Trecherous Beast
06. Whispering My Name
07. Labyrinth
08. The Storm v2014
09. Last Masquerade
10. No More Fear
11. Fading Away

Besetzung:

Martin Gerloff (voc)
Peter Gedert (guit)
Ralf Strzalka (guit)
Franz Riemann (bass)
Julian Fischer (drums)

Internet:

Horrizon Website

Horrizon @ Facebook

Horrizon @ MySpace

Horrizon @ YouTube

Share.

About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

Comments are closed.