Inner Shrine – Pulsar (CD Review)

Band: Inner Shrine
Titel: Pulsar
Label: Bakerteam Records
VÖ: 2013
Genre: Gothic Metal
Bewertung: 1/5
Written by: Robert

Es gibt ja wirklich sehr tolle Kapellen aus Italien, auch im Bereich des Gothic Metal kredenzen uns immer mehr Truppen eine superbes Tablett an guten Scheibletten. Die bei Bakerteam Records beheimateten Toskaner Inner Shrine haben mit „Pulsar“ ihren nunmehr fünften Streich veröffentlicht. 2005 gegründet und etwas im Underground geschippert, denn bis dato kannte ich die Band nicht. Nach dem ersten reinhören wusste ich auch wieso. Hier wird einfach auf kitschig, kindische Art und Weise ein Düsterbild gezaubert, dass auch von vielen Möchtegern Blackies wieder gespiegelt wird. Ehrlich, wenn ich schon eine geraume Zeit im Geschehen bin, habe ich es wirklich nötig solch einen Soundsumpf auf Platte zu bringen wie dies von den Italo Goths gemacht wird? Nein wirklich nicht, denn hier erwartet man sich weit mehr. Teilweise kommt es einem so vor als hätte man die Hintergrundsounds von etlichen Symphonic Black Metal Bands geklaut und sie dominanter und lauter in den Vordergrund gestellt. Ein totales Soundwirrwarr wird vom Stapel getreten und die Soundlawine ist einfach so arg ausgestattet, sodass es einem mehr den Brechreiz animiert als die Ohren. Frag ich mich, wen haben die Jungs beim Label bestochen und mit wieviel, denn das Label ist mir nur durch eigentlich massig sehr gute Bands im Rooster bekannt. Hierbei handelt es sich wohl um das schwarze Schaf. Da gibt es meiner Meinung nach bessere Düster Gothic Metal Bands, welche es im Vollsuff schaffen besseres zu kreieren, als die Italiener mit ihrer wohl ernst gemeinten Art und Weise. Kitschige Soundschwäme durchziehen den Rundling und man weiß echt nicht woran man gerade ist, will man nun Düster Metal machen oder wiedermehr den Kitschbereich ansteuern. Überleitungen werden wohl in den Augen der Jungs überbewertet und somit wird einfach stets und mit expliziter Vehemenz ein ruckartiges treten nach dem anderen eingesetzt. Da hilft es auch nichts wenn man Sirenengeräusche, Hintergrundsounds und Bombastarrangements einsetzt, welche andere Bands des Genres nicht mal mit der Beißzange anfassen würden. Denke mal hier wird Maximum der Urin flockig als sonst was und das Gesäusel des Fronters oder wie man das auch immer bezeichnen kann hat einfach überhaupt nichts, da ist ja das Gejaule der Katzen meiner Freundin noch interessanter und qualitativ hochwertiger als dieser gesungene, oder besser gesagt gelispelte Sondermüll. Die ist auch der Platz wo man das Album hin befördern sollte.

Fazit: Wirklich ein sehr, sehr schlechtes Album. Maximum 1 Punkt weil die Produktion und das Coverartwork nicht schlecht ist, aber ansonsten einfach nur grottenschlecht.

Tracklist:

01. Black Universe 04:40
02. The Last Day on Earth 06:24
03. The Rose in Wind 06:40
04. Pulsar 05:56
05. Peace Denied 05:04
06. Four Steps in Gray 05:24
07. Immortal Force 04:22
08. Between 06:30

Besetzung:

Claudio Tovagli (drums)
Luca Liotti (guit, synth & voc)
David Cangi (bass)
Francesco Betti (guit)

Internet:

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Inner Shrine @ MySpace

Inner Shrine @ Reverbnation

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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