Band: Joel Sal
Titel: Live at Scimmie
Label: Selfreleased
VÖ: 2003
Genre: Rock/Alternative
Bewertung: 4/5
Written by: JoKer

Joel Sal, aus Italien Stammend, startete 1999 als Mitglied der Hard-Rock Band Kick-Start eine ernsthafte Karriere. In Seiner Jugend war er Mitglied von zahlreichen Lokalen und Überlokalen Bands in ganz Italien. Später, veröffentlichte er Solo Alben und bringt nun eine Live EP „Live At Scimmie“ heraus, der wir uns hiermit annehmen.

In The News lies mich zuerst aufschrecken. Hört es sich so an, als spielt jemand mal kurz 3 Akkorde und Jammert wie ein Emo, kurz vor seiner Ermordung, konnte er sich nach nur wenigen Sekunden zu seinem Glück vor einem vorurteilhaften lachen meinerseits Retten. Der Mann Rockt drauf los mit leicht verzerrten Gitarren und einer sehr Kraftvollen Stimme, hat er sich sofort in den Gehörgang meiner Wenigkeit gebannt. Der Song ist zwar Musikalisch nicht der Oberburner, Gesangstechnisch jedoch schon. Meet Someday kann ebenfalls Überzeugen. Diesmal geht mir die Bluesige Gitarrenarbeit des Herren Sal sehr gut ab. Ebenso gefällt mir Text und Gesang auf diesem Song sehr gut. Volltreffer. Joe Sal entpuppt sich hier als reiner Guitar-Hero, der sich nicht Verstecken braucht. Die Nummer gefällt. Das darauffolgende She-Cat Gefällt abermals und ist Eine sehr schöne Nummer. Wenn zwar Eingängig, ist Joel Sal’s Gesang hier auf Höchstform. Dies gefällt. Seine Stimme ist, wenn auch etwas „Rauchig“ sehr Kraftvoll und Beweist. Manchmal braucht ein Lied einfach nur eine Gitarre und eine (Gute) Stimme. What i Leave, verbreitet eine Melancholische Atmosphäre, zwar ist der Song ein wenig gezogen wie Kaugummi, dies sei jedoch verziehen, wenn man erst mal auf den Text achtet, der jedoch kurz Lächerlich Hoch geht, so dass mir ein Grinsen im Gesicht stand. Aber auch das, sei ihm vergeben. Weiter geht es mit Cold String faszinierte mich durch eine sehr Solide und gelungene Gitarrenarbeit. Die Leidenschaftliche Stimme passt dazu wie die Faust auf’s Auge. Der ganze Song macht Spaß. Übrigens hört sich die ganze Produktion so an, als würde ich direkt vor der Bühne stehen, was sehr zu Gunsten des Musikers geht. Text, Song, Melodie und Gesang sind von sehr guter Qualität und Leidenschaft geprägt. No Lies ist eine schöne Nummer, die sofort ins Ohr geht. Harmonisch Anmutend, geht sie sofort ins Gehör und ins Gedächtnis des Konsumenten. Gegen Ende, Rockt der Song jedoch nochmal so richtig los, als ob die „Idylle“ gestört wurde. Don’t Exist ist der letzte Track dieses Werkes, bei dem Herr Sal nochmal so richtig Gas gibt. Lyrisch, Gesangstechnisch und Musikalisch, konnte mich dieser Song zunächst zwar nicht Überzeugen, bei einem zweiten Anlauf, gefiel er aber doch.

Fazit: Auch Wenn Joel Sal’s Live Opus hier und da ein wenig schwächelt, gefällt sie jedoch im Endeffekt sogar sehr gut. Es kommt selten vor, dass einem ein ganzes Opus gefällt. Dennoch bleibt mir zu sagen, gebe ich dem Werk, da im Gesamten sehr viel Herzblut steckt und ich finde, dass der gute Mann es verdient hat gehört zu werden 4 von 5 möglichen Punkten – Kaufempfehlung!

Tracklist:

01. In The News
02. Meet Someday
03. She-Cat
04. What I Leave
05. Cold Sting
06. No Lies
07. Don’t Exist

Besetzung:

Joel Sal (voc & guit)

Internet:

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