KHORS – Beyond The Bestial

KHORS – Beyond The Bestial

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Band: KHORS
Titel: Beyond The Bestial
Label: Ashen Dominion
VÖ: 08/12/2018
Genre: Pagan Black Metal
Bewertung: 4/5

Im Jahr 2004 verließ der Bassist Khorus seine bisherige Band ASTROFAES, um die neue zu gründen. Dies war das Geburtsjahr der neuen Band, welches gleich den leicht abgeänderten Künstlernamen des Bassisten bekam. Fortan agierte die Formation recht fleißig, um auf sich aufmerksam zu machen. Es verhält sich mit dieser Ukrainischen Pagan Black Metal Band genauso, wie die bei mir hoch im Kurs stehenden WELICORUSS.

Die Bands aus dem Osten spielen und komponieren sich den Arsch und die Finger wund und schlussendlich nehmen bloß wenige Freunde der heidnischen Musikzunft Notiz von ihnen. Schade, bekanntermaßen verbirgt sich hinter den meisten Projekten eine Schatzkiste mit angehäuften schillernden Perlen von Genre Songs.

„Beyond The Bestial“ ist das neueste Lebenszeichen der Ukrainer und ist ein brillantes Werk mit vielen verspielten Einfädlungen. Orchestral ausgelagert und mit vielen heidnischen Ausrufen die eiskalt über den Rücken fahren, wie so mancher Wind in den letzten Tagen.

Das neue Werk spiegelt die evolutionäre Entwicklung von KHORS in vielerlei Hinsicht wider, denn daran haben sie im vergangenen Jahr gearbeitet. Dies ist wohl in den tiefsten Katakomben der Heimatstadt Kharkiv geschehen. Anders kann sich meine Wenigkeit die Atmosphäre dieser EP nicht erklären. Teils sphärisch, an anderer Stelle wieder diabolisch und darüber rankt stets der urtypische Heathen Metal Sound im Schwarz-Metal-Bereich.

Ein weiteres nicht von der Hand zu weisendes Detail ist die Tatsache, dass die Truppe nicht an Querverweisen zu anderen Szenekollegen tendiert. Vielmehr steht die Musik in einem völlig eigenständigen Rahmen. Es wird durch die Bank versucht die Inhalte der Mystik und der ukrainischen Geschichte, wie desgleichen Natur in einem Pagan Black Metal Soundkleid widerzuspiegeln.

Ein Beleg dafür, dass dieses Vierergespann fürwahr mit großer Sorgfalt an der eigenen Entwicklung arbeitet und sich seinen ganz eigenen Stil erschaffen hat. Symphonische Dunkel-Passagen, harsche Gesangseinlagen oder lang ausgedehnte Melodien, hier wurde ein glanzvolles Mosaik Gebilde in detailgetreuer Arbeit zusammengefügt.

Die slawische Folklore im Dunkelbereich ist für meinen Geschmack grundsätzlich ein Einfluss zum Niederknien. Wer nur im Geringsten mit Pagan Black Metal was anfangen kann, der wird hier vollends von KHORS nach Strich und Faden verwöhnt.

Fazit: Glanzvolles Teil im Pagan Black Metal Sektor, welches hoffentlich alsbald mit einer neuen Langrille belohnt wird!

Tracklist

01. Beyond the Bestial
02. Through the Realm of Unborn Stars
03. Frigit Obscurity of Soul

04. Winterfall
05. In the Cold Embrace of Mist
06. Red Mirrors

Besetzung

Helg – guitar, vocal
Jurgis – guitar, vocal
Khorus – bass
Khaoth – drums

Internet
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Soldat unter dem Motto morituri te salutant sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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