Knightmare – In Death’s Shadow

Written by Robert. Posted in CD-Berichte, K

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Published on April 15, 2014 with No Comments

Band: Knightmare
Titel: In Death’s Shadow
Label:  Metalapolis/ DA Music
VÖ: 2014
Genre: Power/Thrash Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Die aus Melbourne stammenden Power Metaller Knightmare wurden 2005 gegründet. „In Death’s Shadow“ wurde bereits 2012 in Eigenregie veröffentlicht und nun via Label (Metalapolis / DA Music) re-released. Eine gute Sache in diesem Falle, denn bis dato war mir nicht einmal ein Song dieser Truppe bekannt und denke dem Rest der Power Metal Welt geht es da nicht anders. Die Kombination aus Power und Thrash Metal ist gut gelungen und erinnert sehr stark, zumindest beim Opener an Iced Earth. Rhythmik, wie auch der Tempoansatz sind stark an die amerikanischen Helden angelehnt. Weiß schon einmal gut zu unterhalten. Auch die Vocals werden hier stark an die Kollegen jenseits des Ozeans angelehnt. Mischung, Atmosphäre, wie auch die Beigabe von guten Melodien verstärken das gut gestartete Gesamterscheinungsbild. Freilich, für mehr muss man deutlich origineller klingen, aber fürs erste Full Length Debüt darf man da schon zufrieden sein. Produktion, wie auch die guten Ansätze sind pressgenau zurecht gemacht worden und man darf sich schon einmal die Nackenmuskulatur aufwärmen, denn genügend Bangerfragmente wurden eingebaut. Besonders schmuck finde ich die atmosphärischen Unterbrechungen, zwar auch schon mehrmals von anderen Kapellen aufgegriffen, aber mit viel Innovation und einem eigenen Stempel bieten sie eine sehr gute Komplettierung im Power/Thrash Metal Kleid. Ohne zu viel Bombastgeplenkel wird einem die Rübe amtlich poliert und da darf man geneigt zufrieden sein. Braucht man heute im Power Bereich echt noch diese erbrechenden Bombastfrickeleien? Wohl kaum denn dies ist einfach nur für Leute die sich selber gerne in die Eier beißen. Vielmehr braucht es eine erfrischende Taktik und das servieren die Australier in einer durch und durch gut gemischten Rhythmik, welche beeindruckt. Die Chöre wirken nicht überheblich und lassen viel Spielraum offen. Auch hier ist weniger oft mehr und das zeigen die Burschen ganz genau. Ein gutes Mittelmaß wird zum Ausdruck gebracht und ergänzt die sehr steifen Power/Thrash Metal Thematik gelungen. Löblich was uns hier von den Recken aus Land Down Under geboten wird. Viel Intensität wird zum Ausdruck gebracht und das begeistert den Power Metaller lockerst und weiß auch länger zu unterhalten. Die gesetzten Linien sind gut und für einen Einstand mehr als nur in Ordnung. Für die Zukunft muss man noch etwas mehr an der Originalität feilen, dann wird man viele Szenkollegen locker beim Folgealbum das Fürchten lehren, denn sie sind jetzt schon eine ernstzunehmende Konkurrenz.

Fazit: Gut gemischt unterbreiten uns die Australier ein sauberes Debüt, welches sicherlich noch Luft nach oben hin zulässt, aber gut in den Gehörgang geht.

Tracklist:

01. Cazador De Hombres 06:27
02. Granted Death 09:45
03. False Prophets 08:50
04. Apocalypse 06:36
05. Knightmare 07:58
06. Unity Through Chaos 08:44
07. Judgment 10:41

Besetzung:

Mickowar (voc)
Jim Munro (guit)
Luke Besley (guit, cello & keys)
Mat McConaghy (bass)

Internet:

Knightmare Website

Knightmare @ Facebook

Knightmare @ MySpace

About Robert

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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