Band: Lacrimas Profundere
Titel: Hope Is Here
Label: Oblivion/SPV
VÖ: 12.08.16
Genre: Gothic Metal/Dark Rock
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Wenn eine Band als legitime Konkurrenz für HIM zu nenne ist, dann wären dies wohl Lacrimas Profundere. Spätestens seit ihrem Album „Hope Is Here“ sind sich viele Fans, aber auch Szenewissende einig, dass dies zutrifft. Nach gut drei Jahren ist es nun wieder soweit und die deutschen Goth-Prog-Sad-Rocker sind zurück mit ihrer nächsten Langrille in der Hinterhand.

Über 20 Jahren im Geschäft wissen die Jungs dass man sich nicht einfach im Kreis drehen darf. Daraus resultiert der deutlich veränderte Sound. Keine Angst, denn nach wie vor zelebrieren die Jungs ihren Black Romantik Sound, haben aber eben deutlich rauere Ecken und Kanten dabei, wie auch wesentlich verstärkte Progressive Schübe. Dies ist eben das gewisse Quantum, sodass man sich nicht zusehends vom eigentlichen Sound verabschiedet, aber eben auch nicht ständig das Gleiche abliefert, um sich vielleicht gar selbst zu kopieren.

Genau diese kleine Veränderung finde ich seitens der deutschen Gothic Rocker als wesentlichen, spitzfindigen Einsatz der ihnen und ihre Herangehensweise bestätigt. Die sehr dunkel orientierten Songs sind sehr weitläufig und vor allem beim Opener wurden viele Echo Sounds eingebaut, welche sehr grau schattiert schallen. Das macht das Ganze drum herum von Lacrimas Profundere eben aus. Die sind halt keine Happy Band, aber auch keine Heulsusen. Eine Stimmungsmachernummer jagt hier auf dem Album die nächste. Das veranschlagte Konzept ist einfach Grandios und lässt einen gierig einen Track nach dem anderen aufsaugen.

Die spielerischen Techniken und eben Abwechslungen sind gut veranschlagt worden und hievt die Band eben auf die nächste Ebene ihres Daseins. Hier wird einfach nicht auf alten Glanztaten ausgeruht, nein man zeigt sich ausgewogen und durchaus, nach wie vor sehr erfinderisch. Im Endergebnis haben wir einen Megasilberling für alle Black Romantik Freunde des Gothic Rock/Metal parat, welcher aber im Jahr 2016 wesentlich verspielter klingt.

Fazit: Ein Murderalbum, welches hier von Lacrimas Profundere gezaubert wurde. Die Stimmungsparameter liegen genau richtig im Graubereich und dazu noch hauchzarte, progressive Soundspielereien, dass lässt einen einfach nur niederknien und nach mehr kreischen.

Tracklist:

01. The Worship of Counting Down 06:20
02. My Halo Ground 03:05
03. Hope Is Here 03:43
04. Aramis 03:31
05. A Million Miles 04:26
06. No Man’s Land 03:24
07. Pageant 03:55
08. You, My North 04:26
09. Awake 03:54
10. The Path of Broken Homes 01:20
11. Timbre 03:16
12. Black Moon 04:24

Besetzung:

Rob Vitacca (voc)
Oliver Nikolas Schmid (guit)
Tony Berger (guit)
Christoph -Steel Panther- Schepperle (drums)
Clemens Schepperle (bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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