Band: MARYANN COTTON
Titel: INTO ETERNITY
Label: 7hard Records/7us Media GmbH
VÖ: 13.11.2015
Genre: Hard Rock/ Rock N´Roll
Bewertung: 3/5
Written by: Mayhemer

Mary Ann Cotton, eine britische Serienmörderin fungierte als Namensgeberin für den Dänisch-/Amerikanischen Sänger, der schon in frühester Kindheit mit Rock N´Roll und dem Flair der 1970er /1980er Jahre in Verbindung kam. Ist ja auch kein Wunder, denn sein bürgerlicher Name ist Jackie Hessner Patino. Und? Klingelts? Nein. Kein Problem. Dann sag ich es euch. Sein Vater Hal Patino, ein bekannter dänischer Bassist, spielte in alten Zeiten bei KING DIAMOND. Da ist also wirklich kein Wunder, dass er mit den Größen des Rock und Metals in Berührung kam und ihn das Fieber packte. Er schmiss also die Schule und gründete die Band MARYANN COTTON. Soviel zu Entstehungsgeschichte der Band. Das Debut wurde mit Hilfe von KING DIAMOND Musiker Kollegen seines Vaters eingespielt und auch ALICE COOPER, der Meister himself, schwang schon die Songwriter Feder für den „Prince of Shock Rock“! Warum eigentlich „Prince of Shock Rock“?

Naja, weil er wie Alice Cooper klingt. Weil die Figur MARYANN COTTON in der Öffentlichkeit und auf der Bühne dem Meister in jeder Hinsicht nacheifert. Weil er mit Dick Wagner auch noch denselben Produzenten hatte. Dieser war auch sein Mentor. 2014 verstarb dieser aber und riss MARYANN in ein tiefes Loch und das gemeinsame Konzeptalbum bleibt erstmal im Studio liegen. Dafür gibt es aber jetzt, 2015, mit  dem Zweitwerk „INTO ETERNITY“ Glam Rock, Rock N´Roll und ein bißchen Musical auf die Ohren. Wie hat sich die Band und vor allem der Sänger itself verändert, verbessert?

Die Platte selbst ist perfekt produziert. Die Songs wurden perfekt eingespielt. Der Mastermind klingt nach Alice Cooper und die Songs versuchen gar nicht an Eigenständigkeit zu gewinnen. Alles in Allem klingt das Album zu glatt. Es kommt kein Feeling auf. Ich höre hier einfach nur ALICE COOPER. Meine Güte, ja, es ist halt die Stimme des Sängers, dafür kann er nix, aber was der Meister dann doch kann: Gefühle zu zeigen, Ausbrüche zu vermitteln und Geschichten zu erzählen. Das vermag MARYANN gar nicht. Alles zu glatt gebügelt worden. Nix raues. Eigentlich ist MARYANN ein Klon. Musikalisch sind die Songs gut, aber irgendwie ohne echtes Highlight. Kein Song schlägt aus, Bis auf Death is Beauty. Der ist genial gemacht. Aber er ist halt auch ALICE. Hmmm. Schade drum. Ach so ja: Der Beste Song ist dann doch „The Ruler“ und der ist nicht auf dem „normalen“ Album vertreten…

Wirklich, wirklich schade. So wird kein Durchbruch gelingen. Ich meine das Album wird sich verkaufen, alleine schon durch das Namedropping, aber eigentlich ist es KEIN Hit-Album, dass ich mir kaufen möchte. Glatt ist nicht immer gleichzusetzen mit Hervorragend. Rock on

Tracklist:

01. What She Wants
02.Had Enough
03. My Gun
04. Hard Lost‘ N Fried
05. Gangland
06. When Tomorrow Comes
07. Keepers of the Holy Grail
08. Into Eternity
09. Death is Beauty

Besetzung:

Maryann Cotton
Hal Patino
Shawn Kernon
Sebastian Sly

Internet:

MARYANN COTTON Website

MARYANN COTTON @ Facebook

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About Author

Metaller seit über 25 Jahren! Metaller in 25 Jahren! Ich bin verloren in der Musik. Egal ob beim Hören oder wenn ich selbst Musik mit meinen Bands namens SCARGOD, SHADOWS GREY und Under The Bloodred Sun mache. Nur meine Familie hat noch Vorrang. Rock on

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