Merging Flare – Revolt Regime

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Band: Merging Flare
Titel: Revolt Regime
Label: Ram It Down Records
VÖ: 14/06/2019
Genre: Power Metal
Bewertung: 4/5

Finnischer Power Metal mit starken Mitsing-Refrains und einer ordentlichen Rest-Dosis kraftvoller Heavy Metal-Roots zur Aufrechterhaltung des Härtegrades gibt es auf „Revolt Regime“. Der nach anständigem Stoff suchende Power Metaller sollte beim zweiten Album dieser Combo also fündig werden, denn hier gibt es einen wirklich anständigen Kompromiss zwischen Power und Härte.

Es dominiert insgesamt die europäische melodische Schule, ohne dass es allzu klebrig wird. Das Rad wird dabei nicht neu erfunden, sondern in ein PS-starkes Gefährt mit guten Fahrern hinter dem Sitz eingebaut. Will sagen: Das Niveau ist vom Songwriting bis hin zur Umsetzung an allen Fronten gut bis sehr gut.

Die Band agiert sehr variantenreich und legt großen Wert auf Abwechslung. Dreistes Nachahmen anderer Bands ist den Finnen verpönt, wenngleich gewisse Vergleiche zu anderen Bands sich dennoch mancherorts aufdrängen.

Diese Ähnlichkeiten kommen in diesem Fall übrigens nicht von ungefähr:
Wenn der Hörer etwa im zweiten Track „Alliance In Defiance“ an U.D.O. denkt, kommt das daher, dass Kernmitglied Kasperi Heikkinen dort bereits an der Axt gedient hat. Selbiges gilt beim keytastisch-poppige Gefilde beackernden „The Abyss Of Time“, das an Beast In Black erinnert.

Das Axtschwingen beim Biest und Udo dürfte dann auch dafür verantwortlich sein, dass es 8 Jahre bis zu diesem zweiten Streich von MERGING FLARE gebraucht hat.

Fazit: Kein Pflichtalbum, aber nichtsdestotrotz ein sehr gelungenes Goodie für den Freund des europäischen Power Metals.

Tracklist

01. Trailblazers
02. Alliance In Defiance
03. Clarion Call
04. The Abyss Of Time
05. Mind’s Eye (Reaching Out)

06. War Within
07. Midwinter Magic
08. Devastator
09. Sin Against The Sinner
10. The Lucky One (L. Branigan Cover)

Besetzung

Matias Palm (Vocals)
Kasperi Heikkinen (Guitar)
Harri Leinonen (Bass)
Henri Pyy (Drums)

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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