Mindreaper – Human Edge (…To The Abyss)

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Published on September 28, 2012 with No Comments

Band: Mindreaper
Titel: Human Edge (…To The Abyss)
Label: Selfreleased
VÖ: 2012
Genre: Melodic Thrash Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Mindreaper soll es schon seit elf Jahren geben, gut um ehrlich zu sein der Name an sich sagt mir schon was, doch vom Werdegang her sind die Jungs für mich völliges Neuland. Eine gut aussortierte Melange aus Thrash und Death Metal  wird auch auf dem neuesten Machwerk geboten. Schneidend und sehr dreckig preschen die Jungs dabei hervor und das hat seinen besonderen Reiz. Hasserfüllt und sehr anklagend prügeln sich die Jungs hier den Weg frei. Vor allem das sehr gut umgesetzte Soundgefühl ist eine Wucht bei dem einem die Trommelfelle langanhaltend nachvibrieren. Sicherlich bedient man sich altgedienter Elemente, wertet diese aber mit sehr spritzfidelen Groove Fragmenten auf. Besonders die letztgenannte Ingredienz hievt die Jungs auf eine andere Ebene. Wie mein Arbeitskollege es beim Hören der Scheibe so schön betitelt hat ein kranker Anteil ist dabei. Genau dieses Kokettieren macht einfach einen hundertprozentigen, authentischen Sound aus. Ungeschliffen, sehr roh und mit einer Freude an mitreißenden, schlagenden Argumenten. Wer hier nicht von null auf hundert durchstartet, den verstehe ich jetzt nicht ganz. Genau solche an zündelnden Granaten sucht ein Circle Pit Kämpfer einfach. Bestens zum Raufen, moshen und akrobatischen Tänzen ist das Material ausgerichtet und somit sollte man sich schleunigst mal die Burschen live zu Gemüte führen. Die Riff lastige Grundstruktur gibt hierbei lauthals den Ton an und wird oftmals durch klarere Melodien bzw. groovenden Ausläufern unterbrochen. Derb und sehr harsch wird die Peitsche geschwungen und diese prasselt mit einer ungemeinen Kraft auf den Hörer hernieder. Dass dabei auch die Growls stilecht passen müssen versteht sich und das tun sie auch. Nichts wirkt aufgesetzt oder zu stark ausgegoren und solche eine spritzige, unbändige Arbeit kann man nur mit einem breiten, zufriedenen Grinsen, als auch einem dicken Daumen nach oben honorieren.

Fazit: Derber, harter grooviger Death Thrash Metal, welcher ungemein die Glocken zum Scheppern bringt. Zick-zack Rübe ab und dass im ganz großen Stil.

Tracklist:

01. Black Head
02. Cryophobia
03. Little Round Top
04. Power Commandment
05. Cataclysmic Fire
06. Seven Days
07. Absolute Zero
08. Steer On Demise
09. High Water Mark
10. Erased Apocalypse
11. Trust And Betrayal

Besetzung:

Sebastian “Sucking” Rehbein (voc)
Gunter “Gynni” Weppler (guit)
Manuel Nozulak (drums)
Manuel “M” Roth (bass)

Internet:

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About Robert

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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