Band: Molly Hatchet
Titel: Paying Tribute
Label: Collectors Dream Records
VÖ: 2013
Genre: Southern Rock
Bewertung: 2,5/5
Written by: Thorsten Jünemann

MOLLY HATCHET sind der Inbegriff für Südstaaten-Biker-Rock mit Metalschlagseite.

Seit 1978 bringt es die Band auf 12 Studioalben und 6 offizielle Live/Best Of Compilations, obwohl es sich um das Zigfache anfühlt… Natürlich gab es auch hier diverse Besetzungswechsel, sei es nun wg. Drogen/Alkoholproblemen, Krankheiten oder sogar dem Tod.

Doch irgendwie rappelte sich der Haufen aus Jacksonville, Florida immer wieder auf, um auch weiterhin die Welt mit harten, lauten Südstaatensound zu begeistern.

Übrigens, wer sich schon mal über den Namen Molly Hatchet wundert und nicht weiß woher er kommt: Der Name der Band geht auf eine Prostituierte namens Molly Hatchet zurück, die im 17. Jahrhundert in den Südstaaten lebte und ihre Freier angeblich gern köpfte und verstümmelte…

Doch nun zur Musik:
Wie der Albumname bereits verrät, zahlen MOLLY HATCHET ihren Einflüssen und Vorbildern Tribut und Respekt.

Warum man als Fan der Band unbedingt so was braucht, weiß ich nicht. Mal ein Tributsong auf einem Konzert ist ja mal ganz schön, aber wirklich ein ganzes Album voll mit Covern von ZZ TOP, THIN LIZZY, EAGLES, MOUNTAIN, uvm….? Braucht man das wirklich?

Mir hätten ein paar neue Songs mehr gefallen, da helfen die 3 Bonus Live Tracks auch nicht weiter, da der Klang extrem zu wünschen übrig lässt..

Natürlich wurde alles richtig gemacht, man bleibt auch gefährlich nah am Original dran und verpasst den jeweiligen Songs den obligatorischen MOLLY HATCHET Stempel aber das wundert mich auch nicht, denn schlechtes gab es von ihnen bis dato auch nicht zu hören.

Und so hinterlässt dieses Album bei mir einen leicht bitteren Nachgeschmack und die Fragen:
Wieso, weshalb, warum???

Um ein neues Bild von dem Warrior unbedingt präsentieren zu können?

Wer schon immer wissen wollte, wie es auf Südstaatenrock klingt, wenn man „Mississippi Queen“ von MOUNTAIN, „Bad To The Bone“ von George Thorogood oder „Tequila Sunrise“ von den EAGLES covert, dem sei dieses Album ans Herz gelegt.

Aber für eine allgemeine Kaufempfehlung reicht das bei weitem nicht aus…da sollte der Verantwortliche dann von der Molly heimgesucht werden…

Tracklist:

01. Sharp Dressed Man
02. The Boys Are Back In Town
03. Desperado
04. Bad To The Bone
05. Dreams I’ll Never See
06. Melissa
07. Mississippi Queen
08. Tequila Sunrise
09. Tumbling Dice
10. Wild Horses
11. Whiskey Man – Live
12. Beatin’ The Odds – Live
13. Flirtin’ With Disaster – Live

Besetzung:

Tim Lindsey (bass)
Phil McCormack (voc)
Bobby Ingram (guit)
Dave Hlubek (guit)
John Galvin (keys)
Scott Craig (drums)

Internet:

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