Band: Mongrel
Titel: Evolution
Label: Unable Records
VÖ: 2014
Genre: Rock/Punk/Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Mongrel haben bereits einige Stücke auf den Markt geworfen, dürften aber Hierzulande doch unbekannt sein. Auch meine Wenigkeit war sehr erstaunt, als nun die EP „Evolution“ in meinem Postkasten lag. Ja was machen denn nun die aus Boston stammenden Herrschaften. Die Betitelung Aggressive Rock, mit einer weiblichen Fronterin mag wohl so wirklich stimmen, doch hinter dem Konzept verbirgt sich weit mehr. Teils offeriert man uns leicht punkig angehauchte Linien, aber durchaus auch traditioneller Heavy Metal wurde in den Sound miteingebaut. Mit dem sehr aussagekräftigen der weiblichen Frontlady wird auch ein leichter Rock ‚n‘ Roll Einschlag vorstellig. Breit gefächert somit und dennoch führt man das Konzept leicht verdaulich zusammen. Eines muss es hier noch klingen, sehr dreckig und derb und davon packen Mongrel reichlich in den Gesamtsound. Das Endergebnis und die Mixtur klingt aufgrund des Sounds deutlich Old School lastiger und vom Gesang her könnte man schier meinen eine Tochter von Joan Jett hat eine eigene Formation gegründet. Die breite Metalkeule die man hier schwingt mag wohl im Gegensatz zu vielen amerikanischen Kollegen deutlich unkonventioneller klingen, doch auch auf der durchaus traditionellen Schiene auf der die Amis hier fahren kann man viel Staub aufwirbeln. Energie ist das A und O bei ihnen und genau deshalb passt die eigene Einstufung sehr gut, denn mit frischer Energie aus dem Old School Bereich wird hier eben eine Party angestimmt, vor der sich genau die Old School Rocker und Heavy Metal Fans nicht verschließen sollten. Selbstredend ist das Ganze noch ausbaufähig, aber mit der vorliegenden EP hat man wirklich eine musikalische Unterhaltung parat die einfach locker anzuhören ist und dennoch an Wiedererkennungswert strotzt.

Fazit: Sehr gut was uns hier mit dieser EP vorgestellt wird. Alte Traditionen aus dem Rock und Metal Bereich, vermischt mit knackigen Rock ‚n‘ Roll Allüren. Viel Partystimmung und dreckiges Soundkraftfutter das langanhaltend ins Gehör drängt und das obwohl man nur vorerst fünf Stücke parat hat.

Tracklist:

01. Snakes
02. Oxygen Mask
03. Consumed
04. Best Revenge
05. Over and Over

Besetzung:

Adam Savage (guit)
Jessica Sierra (voc)
Michael Ariza (bass)
Mike „Hoagie“ Hogan (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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