Band: Mysterious Eclipse
Titel: Hell of Pain
Label: Selfreleased
VÖ: 2013
Genre: Death/Black Metal
Bewertung: 3,5/5
Written By: Robert

Mysterious Eclipse sind ja schon sehr lange im Geschäft. Seit 1996 bewirten sie die eher Old School frequentierten Death/Black Metaller mit ihrer Musik. Dabei achten die Slowaken, das man sehr authentisch klingt und auch einen Charme mit auf die Rundlinge packt, welche viel Underground Flair haben. Auch beim neuesten Output „Hell of Pain“ unterbreiten sie uns eine sehr ähnliche Färbung, mit der sie ja schon seit ihrer Gründung werken. Dies mag etwas unausgegoren klingen und zu einem gewissen Maß mag dies zwar auch stimmen, bietet aber andererseits für viele Underground Liebhaber genügende Freiraum sich hier genauer damit zu beschäftigen, welche einfach kein polieren für ihre tägliche Unterhaltungsmusik brauchen. Vom stilistischen her sind die Herrschaften aus der Slowakei sehr stark in den Endachtzigern, Frühneunzigern verankert und teilweise kommen dabei einige große Helden der Frühphase zum Vorschein. Innovation wird aber bei der Formation sehr groß geschrieben und so mögen zwar einige Passagen und Linien weltbekannt sein, dennoch biedert man sich nicht arg an Szenegrößen von damals an. Der Fronter hat eine gute Stimme und man denkt, hui der Kerl hat Eier, doch blickt man aufs Line Up wird man den Fehler erkennen, denn hier agiert eine Lady, welche ohne irgendwelchen Sound Schnickschnack sich durchs Geschehen brüllt und das mit einer sehr bemerkenswerten Brülltaktik, sodass sie uns das Fürchten lehrt. Kommt einfach besser zur Geltung, wenn die Ladies beweisen, dass sie auch ohne Triggern hier ein Brüllorgan haben. Somit eigentlich alles sehr brauchbar anzuhören und bis auf kleinere Symphonic und Melodiegelage gut umgesetzt. Vor allem erstere sind zum jetzigen Zeitpunkt noch etwas zu ruppig aber sonst ist dieser Art des Underground Death/Black mit viel Old School Touch gut geworden.

Fazit: Sicherlich sind noch einige Sachen noch nachzubessern, doch für den Underground Old Schooler des Genres ein durch und durch guter Grund sich hier beschallen zu lassen.

Tracklist:

01. Gate 03:14
02. Hell of Pain 04:57
03. Power of the Storm 03:58
04. Dark Side of Humanity 04:13
05. Parallel Universe 05:45
06. Back in Black 04:56
07. Soulkeeper 03:49
08. Ruza 04:29

Besetzung:

Peta Kity Siazikova (voc)
Martin Bradac (guit)
Jozef Malina (guit)
Lukas Glos (bass)
Jozef Kramarik (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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