Band: NOISE FROM NOWHERE
Titel: This World So Sick
Label: This Is Core
VÖ: 09.12.16
Genre: Post Grunge/Alternative Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

NOISE FROM NOWHERE - This World So Sick album artworkErneut ereilte uns ein Streich aus Italien. Es scheint, als besinnen sich fortwährend mehr Bands von unseren südlichen Nachbarn. Eher weg vom kitschigen Power Metal. An sich gibt es wahrhaftig beim Genre ja nichts zu meckern. Wohl aber an der Masse die unsere Ohren die letzten Jahre zu gekleistert haben. Während wir in der jüngsten Vergangenheit schon einige, ausgezeichnet tatkräftige Bands rezensieren durften, schleicht sich eine neue, aufstrebende Band aus Italien ein. Noise From Nowhere nennt sich der Act und wurde 2011 gegründet. Selbst bezeichnen sie sich als Alternative Metal Band und da gibt es nichts auszusetzen. Viele Eckpfeiler wurden von den Jungs eingebaut, welche sie tatsächlich in dieser Ecke beheimaten. Man versteht es, als sehr junger Act hier nicht zu arg an Alter Bridge und Konsorten anzuschließen, wenngleich sie reinweg Ähnlichkeiten zu Mark Tremontis Soloprojekt haben. Die Jungspunde sind zugegeben wesentlich massentauglicher verankert. Kein Ausverkauf, allerdings klingt ihr Sound vermehrt für die Jungen Fans dieses Genres.

Kein Abbruch, denn frisches Blut braucht das Land und das fließt wahrhaftig durch die Adern dieser Bandmitglieder. Sporadisch werden kleinere Modern Metal Eckpfeiler eingeschlagen, bevor man wieder dominanter mit vielen Ingredienzien des Alternative Rock und Metal hervor prescht. Die Melange ist ihnen gut gelungen und dabei weiß man sich, aufgrund des enormen Grooves im Sound mächtig in Szene zu setzen. Vollmundig verkündet man die Einflüsse von Breaking Benjamin, Art Of Dying und Konsorten. Genau mit den hier genannten Acts, könnte man sie am ehesten vergleichen. Besonders, die von mir beständig gerne bevorzugten Breaking Benjamin haben einen außerordentlich bleibenden Eindruck bei der Bildung der Songs hinterlassen. Dennoch ist es keine Kopie der schlappen Art. Eher bieten die Italiener hier eine abgöttisch facettenreiche, durchwegs eingängige, eigenständige Version.

Geradliniger Gesang prallt auf groovige Gitarren und das push forward Schlagzeugspiel des Schießbudenvertreters ist äußerst passend. Die Handübergreifenden Soundfragmente zeigen eine außerordentlich tight aufeinander eingespielte Einheit. Durchwegs bieten die Burschen ausnehmend viel Abwechslung. Bedeutet, ferner vor typisch idyllischen Parts (Believe wäre hier eine Visitenkarte) mach mein keinen Bogen. Ebenfalls hier weiß man zu überzeugen, es wird sicherlich etwas gemütlicher, andrerseits niemals zu schmalzig. Gut verarbeitet, gibt es ebenfalls leidenschaftlich schroffe Ecken und Kanten. Genau diese sind eben ein Garant für eine ausgezeichnet gute Unterhaltung. Dieses Konzept erstreckt sich gegebenenfalls bei den restlichen, deutlich flotteren Songs. Genau solche Soundproduktionen bieten den Acts ein deutlich besseres Standbein ihr Material dem Hörer unter die Nase zu reiben. Nur nicht zu glatt poliert klingend und dies ist Noise From Nowhere durchaus fremd.

Das Quartett variiert musikalisch zwischen groovigen, treibenden Klängen und lässt immer einen guten Schuss Melodie in den Vordergrund.

Fazit: Die Italiener bieten einen prägenden Alternative Sound, lassen im Gegensatz dazu hingegen ausnehmend viel Eigenständigkeit walten. Des Weiteren klingt nichts zu poliert und so darf der Alternative Metal Fan der jüngeren Generation hier getrost zugreifen.

Tracklist:

01. Give It Up
02. Waiting Despite This
03. This World So Sick
04. Believe
05. Demons In My Bed
06. Run Away
07. The Game
08. The Right Chance
09. Hopeless
10. All The Rage

Besetzung:

Sim Reda (voc & guit)
Marco Reda (voc & drums)
Cristiano Colangeli (guit)
Valeria Scaparro (bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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