Band: Northland
Titel: Downfall and Rebirth
Label: Selfreleased
VÖ: 2015
Genre: Folk/Melodic Death Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Vier Jahre hat es gebraucht, bis die spanischen Matadoren des Melodic Death/Folk Metal wieder ein neues Album zusammengezimmert haben. Seit ihrem ersten Release „Freezing Sadness“ verfolge ich mit durchaus geneigter Spannung die Karriere der hispanischen Wikinger. Wurde vielleicht noch Northland etwas bekrittelt, so hat man sich gegenüber diesem Album sehr steigern können. Die Grundbausteine sind weiterhin definitiv bei vielen Genreverwandten Kapellen eingebaut, doch die Spanier servieren uns mit dem neuen Album eine sehr gute Steigerung. Folk ist definitiv ebenfalls dabei, wenngleich das Ganze deutlich rauer und harscher klingt. Den Stimmungspegel einer jeden Pagan Party kann man hier definitiv halten bzw. animierlich steigern. Was ein weiterer sehr guter Bestandteil im Sound der Truppe ist, ist jener dass man nicht klingen will, wie die restlichen Pagan verwandten Szenekollegen. Der Folkanteil erinnerte und erinnert mich noch immer an die großen Mägo de Oz. Wirklich für mich persönlich eine arschgeile Mischung dies mit dem harschen Melodic Death zu kreuzen. Somit klingt der Sound der Truppe auch Anno 2015 sehr erfrischend und bringt durchaus einen frischen Wind ins Geschehen. Epochale Einfädelungen, wie auch amtliche Riffbretter geben sich hier ihr Stell dich ein und duellieren sich auch. Das bringt das Fass schier zum Überlaufen und verweist auf einen sehr spitzfindigen Faktor mit der man ans Songwriting gegangen ist. Mag schon sein, dass man hier und da sehr viele bekannte Trademarks vorlegt, doch das Michverhältnis so auszurichten, dies vermögen wenige Kollegen. Wirklich nach so langer Pause aufgrund des Motorradunfalles des Schlagzeugers eine sehr tolle, neue Runde mit den Spaniern. Stimmungsfaktor und Party Faktor sind hoch gelegt und der Wiedererkennungswert aller Stücke reizt einen bis in die tiefsten Winkel seines Körpers zu dem Sound amtlich abzugehen, wie Schmidts Katze.

Fazit: Wirklich superb, wenn man nach vier Jahren solch einen brillanten Streich vorlegt. Pagan und Folk Metal Fans sollten sich hier durchaus was Neues für die Sammlung holen, denn die Spanier reizen die Elemente sehr gut aus und parieren stets mit harschen Einfädelungen, sodass es nicht zu dudelnd klingt.

Tracklist:

01. When Nature Awakes 05:06
02. Bloodred Sunrise 05:35
03. Together We Die 03:52
04. The Rite 02:38
05. Fury’s Unleashed 04:03
06. Duskriders 06:32
07. Spirit in Darkness 05:17
08. Whispers in the Wind 04:20
09. Downfall and Rebirth 07:44
10. Moonlight Spell 04:01
11. Newborn Star 05:39

Besetzung:

Pau Murillo (voc, guit & jaw harp)
Alex Fernández (guit)
Vic A. Granell (bass)
Pau Vázquez (violin)
Pol Lemaire – Keyboard (drums)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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