Band: Not Above Evil
Titel: Always Darkest Before
Label: Selfreleased
VÖ: 30.09.16
Genre: Melodic Death/Black Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Not Above Evil - Always Darkest Before Album CoverManchester bietet nicht nur eine über die Grenzen hinaus verehrte Fußballmannschaft, nein auch Metal technisch wissen wir seit Napalm Death, dass es in diesem englischen Städtchen ordentlich im Karton rappelt. Klein aber fein ist die hiesige Szene und mit Not Above Evil rückt der nächste Act nach. Stilistisch hat man sich dem melodischen Black/Death Metal verschworen. Da gibt es dazu nichts zu meckern, denn was auf der Verpackung draufsteht, ist daneben in selbiger drinnen.

Seit 2009 war man stets bedacht die Szene auf sich aufmerksam zu machen. Dennoch scheint man bloß spärlich Notiz genommen zu haben. „Always Darkest Before“ ist bereits der Hattrick und so nebenbei erwähnt, bei uns in der Redaktion ist der Act eher unbekannt. Die Jungs nennen ihre Technik selbst als Komplex und technisch verschachtelt. Nun gut, beispielsweise schlimm ist das nicht, etwa Komplex finde ich eher als überbewertetes Wort, wenngleich man gewiss technischer ins Rennen geht. Zuviel ist oftmals einfach ein ausuferndes Spiel und das kann dann schon schlussendlich ordentlich auf die Socken gehen. Wird andererseits
nicht seitens der Briten übertrieben, wenn im Gegensatz dazu etliche Gelage der technischen Art und Weise dabei sind.

Es ist zugegeben somit keine Revolution vor dem Herrn, gerade, weil viele Rhythmik Attacken bekannter ins Gehör donnern. Im Großen und Ganzen bietet man dennoch sehr gut aufpushende Schmetterattacken. Diese hat man gekonnt mit einer Vielzahl von Black, wie daneben Thrash Metal Passagen und Vibes gepaart. Soundtechnisch fungiert man wesentlich Old School orientierter, als man es von anderen Acts in diesem Business gewohnt ist. Hat einen wirklich coolen Faktor und die Engländer sind meiner Meinung nach ein mächtiger Act. Neu nicht, im Unterschied dazu
beharrlich mit harten, glühend durchgreifenden, wie ebenso überzeugenden Argumenten.

Produktionstechnisch hinkt man hier außerdem nicht nach, und demgemäß verwundert es daneben nicht, dass faltenlos diese Tracks amtlich einschlagen. Da gibt es rein gar nichts zu meckern. Man versieht einen guten Dienst im Genregemisch. Indes gibt es eine Vielzahl ähnlicher Acts, wohingegen nicht minder überzeugend können hier Not Above Evil durchaus Paroli bieten.

Fazit: Sicherlich nicht neu im Genrebereich, jedoch eine leidenschaftlich ergreifende, mitreißende Mischung.

Tracklist:

01. When the Day Comes 06:32
02. Adrenaline 03:19
03. Unleashed 05:34
04. Fibre and Sinew 03:59
05. Elevation of the Form 06:44
06. The Close 02:03
07. Doors and Desolation 05:26
08. Compression 05:30
09. Turning Over 06:40
10. And the Skies Return 04:54

Besetzung:

Sideeq Mohammed (bass & voc)
David Gwynn (guit & voc)
Daniel Mucs (drums)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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