NYDVIND – Seas of Oblivion

Band: NYDVIND 
Titel: Seas of Oblivion
Label: MALPERMESITA Records
VÖ: 19.01.18
Genre: Pagan Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

NYDVIND-Seas-of-Oblivion-album-artworkHingard und Nesh haben seit eh und je mit Nydvind ihr persönliches Baby. Es scheint, als hätten die beiden Probanden keine Zeit mehr für ihr sagenumwobenes Projekt Bran Barr, welches ich persönlich sehr hoch schätzte. Dieses war vermehrt in Richtung Eluveitie klassifiziert, was das Duo in Gemeinsamkeit mit den anderen Nydvind Mitstreitern etwas anders auslebten. Acht Jahre sind seit dem letzten Langstreich mit Namen „Sworn to the Elders“ verstrichen. Eine Zeit wo sich in der Szene des Pagan Metal viel getan und verändert hat. Besonders, wenn der werte Rezensent die brillanten Alben in den letzten Wochen dieses Genres beäugt. Kann hierbei der französische Trupp am Wikingerthron des Metal rütteln?

Der französische Kriegertrupp baut im Gegensatz zu den anderen Kollegen auf den Schwarz-Metal Anteil. Dies klingt eisig und verleiht mit etlichen Ansätzen dem ursprünglichen Pagan Metal vermehrt einen Viking Metal Anteil. Exakt zwischen beiden Ufern geben sich diese französischen Heiden ihr Stelldichein. Klingt in der Fusion und der übergreifenden Techniken beispielsweise nicht so schlecht. Anders verhält es sich vom Klang an sich, denn wirklich was komplett neues oder gar Frisches können die Franzosen auf diesem Silberling nicht vorlegen. Vielmehr frönt man mit Herzenslust dem altbekannten Anteil vieler Soundgestaden anderer Kollegen.

Die Band vermag auf ihren Verstand und ein handwerklich gefestigtes Können zurückzugreifen. Dies klingt im Gegensatz dazu auf „Seas Of Oblivion“ nicht wahrhaftig neu. Die vorliegenden heidnischen Riffs und Einlagen sind gelungen und bieten ein brauchbares Flair. Aus dem Schatten anderer Vorreiter vermag die Truppe mit dieser Vorstellung allerdings nicht auszubrechen.

Die traditionellen heidnischen Aspekte legen die Burschen von Nydvind gut vor und das wird der Mehrheit des heidnischen Metalbereichs gut ins Gehör stoßen. Sucht der geneigte Purist vermehrt nach Abwechslung, deshalb sind die französischen Kriegsgesellen nicht seine Baustelle. Diese jagen und mühen sich auf dem allseits bekannten Kriegsfeld ab und sind eine gefestigte Einheit, welche vermehrt einen Durchbruch versuchen, ihn leider nicht ganz schaffen.

Fazit: „Seas Of Oblivion“ von Nydvind ist ein gutes Pagan Metal Album. Nach vorliegend langer Abwesenheit hätte ich mir deutlich mehr erwartet.

Tracklist:

01. Plying the Oars (Intro) 02:19
02. Sailing Towards the Unknown 11:13
03. Skywrath 04:57
04. Till the Moon Drowns 10:43
05. Sea of Thalardh 08:09
06. The Dweller of the Deep 05:31
07. Through Primeval Waters 09:50
08. Unveiling a New Earth 12:48

Besetzung:

Hingard (voc & guit)
Nesh (guit & bass)
Stig (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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