Band: Panychida
Titel: Grief For An Idol
Label: Paragon Records, Cursed Records
VÖ: 2013
Genre: Black/Pagan Metal
Bewertung: 4/5
Written By: Robert

Panychida blicken auf eine zehnjährige Erfahrung im Bereich des Black/Pagan Metal zurück. Das Bestehen feiert man mit einem weiteren Rundling „Grief For An Idol“. Was zu Beginn noch weitaus Pagan lastiger gewesen ist, wurde von den Tschechen auf diesem Rundling erweitert bzw. in andere Bahnen gelenkt. Viel Atmosphäre und Intensionen sind hinzugekommen und die Mischung ist wirklich lobenswert. Während viele Kollegen hier entweder zu dudeln daher kommen oder sich in den weiten Katakomben des Black Metal verirren, haben es die aus Pilzen stammenden Burschen geschafft eine knackige Mixtur zu schaffen. Hier wird keine Seite verraten und man wirkt auch nicht zu unausgegoren. Fetzige Momente stehen immer wieder bretterharten Parts gegenüber, darüber streut man leicht pathetische, wie auch eiserne Fragmente. Durch und durch kunterbunt gemischt zwar, aber gelungen fusioniert. Klassische Melodien aus beiden Bereichen treffen auf majestätische Wildnis und das Endergebnis wurde wirklich gut zusammengeführt bzw. lässt man mal mehr, mal weniger duellierend klingen. An Ideen scheint es den Tschechen nicht zu mangeln, wie erklärt man sich sonst so einen breiten Klang. Originell ist das Werk und das ist für eine breite Masse zusammengezimmert worden. Mit aggressiven, verbissenen High-end Attacken wird immer wieder das Messer angesetzt, bevor man sich entschließt einen der anderen Ingredienzen den Vorzug zu geben. Gute Mischung und ein stetes hin und her Gezerre machen den Rundling zu einer guten Unterhaltung und bescheinigt den Pilznern dass sie sie ihre Ideen superb umgesetzt haben. Klein kleckern, sondern immenses, superbes klotzen somit!

Fazit: Wenn man sich eine Mischung aus Pagan und Black Metal antun sollte, dann dieses Jubiläumsalbum der Tschechen. Bessere Vermischungen wird man nicht so schnell bekommen. Etwas gefeilt muss noch am druckvolleren Sound werden, doch mit dem Hattrick hat man bereits ein sehr gutes Album vorgelegt, welches die Wände zum Beben bringt.

Tracklist:

01. Dance of the Fiery Stars 03:35
02. Two Untouched Moments 04:28
03. Krasatina (Grief for the Idol) 05:37
04. Wayfarer’s Awakening 03:55
05. Don’t Tell Lies to Children 05:08
06. Doomsayer 02:05
07. O veliji Vezě 05:06
08. The Great Dance of Dionysus 05:10
09. Love Bombing 05:15
10. Minnestund 04:04
11. Perchta 05:47

Besetzung:

Vlčák (voc)
Sinneral (guit)
Honza V. (guit)
Talic (bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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