Band: Paradox
Titel: Pangea
Label: AFM Records
VÖ: 03.06.16
Genre: Metal/Thrash Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Totti

Charly Steinhauer hat mit seinem neuen Team um sich herum alles richtig gemacht:
„Pangea“ ist (wieder) allerfeinstes Futter für seine Fans und Follower sowie ordentliches Training für die Muskeln im Nackenbereich aller Metaller, die auf eine sehr gut ausgewogene Mischung aus hartem Metal und melodischen Thrash Metal stehen.

PARADOX zeigen sich aber in ihrem eigens gesteckten Rahmen noch etwas abwechslungsreicher und erfreuen mit einer minimalen Prise Progressivität und tiefer gehaltener Stimme, die aber immer klar und deutlich der Band zuzuschreiben ist. Es sind die Kleinigkeiten, die Details die etwas Großes schaffen und das ist der Band wieder einmal beeindruckend gelungen.

Bereits der Vorgänger „Tales Of The Weird“ von 2012 hatte sich regelrecht in die Hörmembran eingebrannt und versüßte mir die Wartezeit bis dato immer wieder – ein Album was ich immer wieder gern aus dem Regal zog und mir durchgehend, oft mehrmals hintereinander gegeben habe.

Die lange Wartezeit auf ein neues Album hatte mit privaten und gesundheitlichen Ärger des Mainman zu tun, der sich aber eindeutig wieder aufrappelte und einen Anwärter auf den Titel: Album des Jahres im Genre Thrash schuf.

Manchmal ist die lange Zeit halt nötig, um den Kopf frei zu bekommen, Ärger zu verdauen oder abzuschütteln, neue Mitmusiker zu finden die zu einem passen denn mit den Jobs als Songwriter / Produzent / Sänger / Gitarrist (wo bleibt da der Privatmensch?) dürfte Charlie Steinhauer ausgelastet genug sein.

Alles auch Gründe, warum es die Band viiiiiieeeeeel zu selten auf die Bretter der Welt schafft, wo sie eigentlich schon seit Jahren hingehört! Aber wie soft: Erstens kommt es anders,…

Inzwischen feiert PARADOX nicht nur sein 7. Studioalbum sondern auch den (fast) 30jährigen Geburtstag des Debütalbum „Product Of Imagination“. Dazu trommelte der Chef das komplette Original Line-Up zusammen, welches auf „Pangea“ die Backing Vocals ein gesungen hat!

Zur aktuellen Band gehören Tilen Hudrap (u.a. VICIOUS RUMORS), Kostas Milonas (u.a. SUNBURST & OUTLOUD) & GUS DRAX (u.a. SUICIDAL ANGELS & SUNBURST).

Das Artwork von „Pangea“ benötigt unbedingt ein Großcover, sprich: sollte auch als Vinyl erhältlich sein, mit beiliegendem Poster oder so… 😉

Musikalisch mit angezogener Handbremse, was übrigens sehr gut aber doch etwas gewöhnungsbedürftig funktioniert, werden diesmal Thematiken rund um den globalen Superkontinent Pangea besungen.

Damit wäre in ganz groben Batzen fast alles gesagt, was als Grundwissen zu „Pangea“ wichtig ist um neugierig genug zu sein, sich das Album eines der unterbewertesten Musikers unseres Landes zu kaufen und demnentsprechend abzufeiern!

Vielleicht fehlt jetzt noch der berühmte Satz:
„…das wahrscheinlich beste Album seines Lebens…“, oder so ähnlich…
Aber da bin ich mir noch nicht 100%ig sicher, denn der Vorgänger rotiert wie bereits erwähnt, bei mir heute noch was u.a. an der sehr leichten Eingängigkeit liegt.

„Pangea“ ist nicht sperrig, aber es sind viele Details, die etwas längere Zeit benötigen, die ganze Sache zu einem echten Hörerlebnis machen und auch den Begriff „abwechslungsreich“ zulassen!
Die Produktion ist gewohnt erstklassig sowie glasklar und ich schwanke wirklich sehr schwer zwischen 4,5 und 5 Punkte…denn: hat man sich auf das Album / mit dem Album eingelassen, es wachsen und gedeihen lassen, lässt es einen nicht mehr los und selbst der 13. Durchgang nervt nicht sondern lässt mehr und mehr Spaß aufkommen!

Vielleicht sollte man jetzt schon eine Petition starten, damit man das Werk auch auf Bühnen erleben kann…

Doch Freunde…das ist der volle 5 Punkte Hit!!!

Tracklist:

01. Apophis 05:16
02. Raptor 05:02
03. The Raging Planet 04:16
04. Ballot or Bullet 03:59
05. Manhunt 07:32
06. Cheat & Pretend 05:33
07. Pangea 07:03
08. Vale of Tears 07:43
09. Alien Godz 06:39
10. El Muerte 06:21

Besetzung:

Charly Steinhauer (voc & guit)
Gus Drax (studio guit)
Tilen Hudrab (bass)
Kostas Milonas (studio drums)

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