Band: Pathology
Titel: Pathology
Label: Comatose Music
VÖ: 21. Juli 2017
Genre: Grindcore/Brutal Death Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Lazer

Pathology - Pathology album artwork, Pathology - Pathology album cover, Pathology - Pathology cover artwork, Pathology - Pathology cd coverLang, lang ist’s her (ca. 3 Wochen), dass eine Grindcore-Scheibe ins Haus geflattert ist. Nun ist es endlich wieder so weit, und der neueste Rezensierklumpen darf geöffnet werden.

Diesmal ist es die neue Platte von Pathology. Die Band aus San Diego legt uns seit ihrer Enstehung im Jahre 2006 ihr bereits NEUNTES Full-Length vor. Getauft wurde dieses Stück Abschaum gleich wie die Band – Pathology.

Ob das nun gut oder schlecht, mainstream oder individuelle Klasse, beschissen oder saugut ist, ein Album nach sich selber zu benennen, wird hier und heute nicht diskutiert, wird hier auch nicht mal auch nur angedacht. Denn – who cares? – genau, niemand…außer diejenigen, die mit Brutal-Death Metal und respektive Grindcore so viel am Hut haben, wie Veganer mit einem blutigen Steak. Oh, hab ich jetzt höchstwahrscheinlich genau diesen einen Nerv getroffen…hahaha…

Natürlich zählt Pathology seit jeher nicht zu den Top Ten Brutal Death Bands weltweit. Auch weiß man seit Erscheinen des ersten Albums, dass ihre Outputs eher im Underground verweilen als die Massen eines Nova Rock’s (hust, hust) oder eines Frequenzy’s (dort trefft ihr euch doch gerne bei Diskobeats und veganem Hirse-Tofo-Eintopf, oder?) mitzureißen. Gut so, finde ich.

Denn die dargebotenen Tracks sind, wieder einmal, relativ gut gelungen. Das Drumwerk prescht nach vorne wie Sau, hat Druck ohne Ende und klingt sehr brutal. Die Riffs sind nicht minder brutal und sägen am Gebein wie ein Chirurg an einem eben knapp dem Fleischwolf entkommenen Metzger (Fleischhauer).

Dem Matti Way anzukreiden, dass er immer schon zur monotonen Garde des Death Metals gezählt hat, halte ich persönlich für unvermessen, infantil und gar schon als Beleidigung. Der Kerl kann grunzen wie ein ganzer Stall voller brünftiger Eber und zieht das ohne Wenn und Aber durch. Er ist immer punktgenau, abartig brutal und macht seine Sache wirklich ausgesprochen gut.

Aber gut, wenn man noch nie eine Brutal Death/Grind-Band live gesehen hat, kann man eben eine grandiose vocalistische Darbietung wie in diesem Falle einfach nicht würdigen.

Mein Fazit: „Pathology“ von Pathology ist halt ein Album für die härtere Gangart, für Kerle die es gerne brutal und schroff haben. Für Metalcore-Muschis die in einem 4-Minuten Track 6 Minuten Cleargesang und Melancholie mit tätowierten Hälsen brauchen, ist diese Platte einfach nur zu heavy und zu hart!

Tracklist:

01. Lamentation
02. Dolorous
03. Litany
04. Servitors
05. Dissevered
06. Putrescent
07. Doth
08. Shudder
09. Opprobrium
10. Vermillion

Besetzung:

Matti Way – Vocals
Tim Tiszczenko – Guitars
Oscar Ramirez – Bass
Dave Astor – Drums

Internet:

Pathology Website

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