Portrait – Crossroads

Written by Lex J.Oven. Posted in CD-Berichte, P

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Published on Mai 12, 2014 with No Comments

Band: Portrait
Titel: Crossroads
Label: Metal Blade Records
VÖ: 2014
Bewertung 4.5/5
Written by: Lex

Das dritte Album gilt bei vielversprechenden Newcomern als die Make-It-Or-Break-It-Marke. Falls dem so ist, haben Portrait mit Crossroads wirklich alles zerschmettert, was den unheiligen Pfad der Schweden noch blockieren hätte können. Metal Blade Records scheinen damals wie heute noch ein glückliches Händchen dafür zu haben, wahre Heavy Metal Legenden groß zu machen.

Was Portrait auf dem Zweitalbum Crimen Leasae Majestatis Divinae noch lediglich mit dem Track Track „Infinite Decension“ geschafft haben, vollbringen sie nun über die Länge des gesamten Drittwerkes: Den Sound der New Wave of British Heavy Metal zu Hochzeiten ohne modische Zugeständnisse in die Gegenwart zu übersetzen und mit der windgepeitscht-frostigen Atmosphäre früher norwegischer Black Metal (!) Klassiker zu fusionieren. Crossroads bietet noch keinen Übersong der Marke „Number of The Beast“ oder „Abigail“, aber steigert sich vom zusammenbrauenden Intro „Liberation“ bis hin zum epischen Finale „Lily“ zu jeder Sekunde. Und wenn der verdiente Erfolg eintreten sollte, werden sämtliche sieben Tracks dieses Albums durch die Macht der Zeit den Ritterschlag zum Übersong erhalten.

Nur die beinahe gewisse Aussicht auf noch größere Taten mit den folgenden Alben verbieten mir, die Höchstnote bereits für Crossroads zu vergeben. Anspieltipps: Das ganze Album, aber insbesondere „At The Ghost Gate“, „Black Easter“, „Our Roads Must Never Cross“ und natürlich „Lily“.

Tracklist:

01 Liberation
02 At The Ghost Gate
03 We Were Not Alone
04 In Time
05 Black Easter
06 Ageless Rites
07 Our Roads Must Never Cross
08 Lily

Besetzung:

Per Lengstedt(Vocals)
Christian Lindell (Guitars)
David Olofsson (Guitars)
Mikael Castervall (Bass)
Anders Persson (Drums)

Internet:

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About Lex J.Oven

Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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