Band: Primalfrost
Titel: Prosperous Visions
Label: Maple Metal Records
VÖ: 2014
Genre: Blackened Power/Folk Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Die Kanadier Primalfrost wurden 2012 gegründet und bieten uns aber mit „Prosperous Visions“ bereits ihr zweites Langeisen. Blackened Power/Folk Metal haben sich die aus Toronto stammenden Recken auf den Banner gepflanzt. Gut ist ja jetzt nicht wirklich neu oder? Klingt aber bei genauerer Betrachtung gar nicht mal so schlecht. Sicherlich ist man jetzt nicht der Renner im Business und agiert, wie sollte es auch anders sein, wie viele Kollegen aus Europa. Die Mischung aus harschen Vibes und peitschenden Querschlägen nordischer Art, wie auch die epischen Allüren wurden ganz gut vermischt und verleihen dem Ganzen durchaus sehr viel Anschauliches das zu gefallen weiß. Erwehren wird man sich wohl nicht können, dass man sie mit vielen skandinavischen Vertretern vergleicht, wird den Kanadiern aber auch egal sein. Frisch und mit viel Dampft wird die Keule geschwungen und teilweise fühle ich mich bei den Melo-Death Parts etwas an Norther und auch Children of Bodom in der Frühphase erinnert. Macht aber ebenfalls keinen Abbruch, denn die Burschen haben durchaus ein gutes Händchen hier eigene Innovationen in den Sammelsound zu bringen. Mit viel Schmackes wird ordentlich im Topf gerührt und man offeriert ein sehr gutes Spiel, auch im Wechselbereich. Die Parts der epischen Art und Weise sind sehr gut gewählt und das gute ist, das man es einfach nicht zu arg übertreibt. Mit donnerndem Tempo agiert man quer durch den Output und lässt nichts und niemanden zur Ruhe kommen. Für die Freizeitwikingerschaft sicherlich ein durchaus guter Grund hier mal genauer reinzuhören. Für die Melo Death Metal Fraktion sei gesagt, diese müssen mit epischen Bereichen ein auslangen haben. Hat man dies weiß das Material durchaus zu reizen. Die Jungs aus Toronto verstehen es hier einfach eine kunterbunte, sehr gute Mischung aufs Bankett zu legen. Durchaus eindrucksvoll, was uns hier Primalfrost vorlegen, man weiß zu reizen, sollte aber in Zukunft deutlich mehr eigene Wege bestreiten und sich etwas vom skandinavischen Bereich verabschieden.

Fazit: Das Material auf dem Zweitwerk hat durchaus seinen Reiz und die Kanadier offerieren sein sehr gutes Wechselspiel im Bereich des Pagan und Melodic Death Metal. Für ausufernden Weltruhm wird dies aber noch nicht ganz ausreichen, dennoch eine gute Vorstellung die man sich als Fan der beiden Genres antun sollte.

Tracklist:

01. Visio Prosperum 03:12
02. Distant Cries of War 07:00
03. An End to Tyranny 03:54
04. Path of the Sky 05:15
05. Beyond the Shores and Lands 04:37
06. Tale of the Hero 06:37
07. Cathartic Quest (An End to Tyranny Part II) 14:22
08. Awakening of the Boreal Sun 02:42
09. Silencing the Empire 04:31
10. Unforgotten Valour 02:53

Besetzung:

Dean Paul Arnold (voc & guit)
Ric Galvez (guit)
Larry Varvarici (bass)
Matt Ianuzzi (drums)

Internet:

Primalfrost @ Facebook

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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