Band: Prong
Titel: Zero Days
Label: Steamhammer/SPV
VÖ: 28.07.17
Genre: Crossover/Groove Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

PRONG-Zero-Days-album-artworkWenn die amerikanischen Crossover/Groove Metal Recken Prong zur Tour anrücken, dann und zumindest kommt es mir so vor, haben sie einen neuen Silberling in der Hinterhand. Nach gut einem Jahr und dem göttlichen Werk „X – No Absolutes“ donnern die Amis „Zero Days“ unters Volk. Bereits beim Release von „Foul Taste of Freedom“ der Landsmänner von Pro Pain, wusste meine Wenigkeit etliche Ähnlichkeiten auszumachen. Dass man freilich nicht zu schroff ins Geschehen donnert und den guten alten Sound des genannten Werks weiter forciert hat, finde ich als persönliche Bereicherung seitens der Formation. Das Soundgefühl ist einfach eingängiger und vermindert bohren sich die Vibes tief in den Körper und animieren selbigen ordentlich das Tanzbein zu schwingen. Was bis dato anhaltend gut gelungen ist, vermag desgleichen mit dem neuen Werk nicht minder die Überzeugungsarbeit voranzutreiben.

Hardcore, Groove und etliches an sehr atypischen Thrash Metal Partitionen sind für den Hörer einmal ein Garant seine müden Knochen hochzuhieven und einen schweißtreibenden Pit zu starten. Den Soundtrack hierfür haben Prong mit ihrem neuesten Werk allemal perfekt abgestimmt geschaffen.

Duellieren und dies am laufenden Band waren und sind nach wie vor das Markenzeichen der Amis und das haben sie abermals gekonnt zu Protokoll gebracht. Hier wird nicht die schnöde Maschinerie aufgewärmt. Eher im Gegenteil vom Fleck weg werden keine Gefangenen gemacht und man traktiert den Liebhaber solcher Soundgefühle ordentlich. Melodien, Groove und harsche Gangarten wurden mit sinnvollen Stopps und push forward Effekten versehen und dieses Mischmasch geht unvermindert und sofort aufstachelnd ins Gehör.

Da braucht man gar nicht erst lange nach dem zündenden Funken zu suchen, denn Prong entfachen sofort einen Flächendeckenden Brand, welcher alles mitreißt. Die Zugänglichkeit der Songs mit ihrer lockeren Art und Weise mach etwas zu subtil klingen, macht im Gegensatz dazu bei den Amis gelinde gesagt das Programm aus. Man überstrapaziert nicht mit zu viel Technik und dennoch wirkt kein einziger Song zu schlicht. Die ballern gehörig im mächtigen Soundkleid und das ist eine energetische Granate nach der anderen, welche man zum Abschuss bringt.

Mit gehöriger Intensität werden Hardcore, Thrash und Industrial orientierter Groove Sound mit einer stimmigen Produktion in die Gehörgänge gedrückt und das zündet ordentlich.

Fazit: Nach wie vor vermögen Prong die Massen des Mischgenres bestens zu unterhalten. Die geöffnete Prong-Red-Bull-Dose geht in Mark und Bein, sowie den Blutbahnen über und dies für einen langanhaltenden Zeitpunkt.

Tracklist:

01. However It May End (3:36)
02. Zero Days (3:35)
03. Off The Grid (3:18)
04. Divide And Conquer (3:16)
05. Forced Into Tolerance (3:16)
06. Interbeing (3:50)
07. Blood Out Of Stone (4:12)
08. Operation Of The Moral Law (3:30)
09. The Whispers (3:19)
10. Self Righteous Indignation (4:13)
11. Rulers Of The Collective (3:01)
12. Compulsive Future Projection (3:10)
13. Wasting Of The Dawn (4:39)
14. Reasons To Be Fearful (3:31) (bonus track)

Besetzung:

Mike Longworth (bass)
Arturo “Art” Cruz  (drums)
Tommy Victor (voc & guit)

Internet:

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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