Band: Ragnarok
Titel: Psychopathology
Label: Agonia Records
VÖ: 25.03.2016
Genre: Black Metal
Bewertung: 4/5
Written By: Daniel

RAGNAROK gehören mit 23 Dienstjahren zu den alten Hasen des Genre und haben einen Vorteil, den so manches Häschen nicht mehr hat:

Sie haben sich die Räude und Dystopie, die dieses Genre ausmacht, im pechschwarzen Herzen behalten. Auch Ur- Drummer Jontho, der HansFyrste am Mikro ersetzt, macht einen sehr guten Job.
Dieses Jahr werden zudem Fans mit einer Compilation und einem neuen Album beglückt. Wobei man hier die Doppel CD, welche beide Veröffentlichungen beinhaltet, unbedingt empfehlen muss. Aber kommen wir zum Album.

PSYCHOPATHOLOGY kein Meisterwerk und auch kein Novum an galaktischer Klasse, aber ein kleiner Geniestreich.

Aggressivität und Epik, so wie hier, mit der logischen Routine zu paaren, gelingt in diesem Genre viel zu selten. RAGNAROK dagegen mit Beständigkeit.

Während einen der Opener Dominance & Submission erst mal dermaßen platt macht
– das man sich an alte Heldentaten von Gorgototh, Emperor und frühe Dimmu Borgir erinnert fühlt –
ist I Hate ein hammerfettes, abgrundtief hassendes Statement.
Der majestetische Titeltrack, My Creator, Heretic und Where Dreams Come To Die bilden die Eckpfeiler der elf Weltuntergänge zwischen Blastparts, hymnischem Midtempo und düster – majestetischer Erhabenheit auf dem achten Album.
Zudem ist der Klang pefekt ausbalanciert, ist fett und warm. Somit bekommen alle elf Tracks ein zusätzlich erdrückendes Flair.

Sicher hat man das alles schon gehört, was natürlich nicht verwundert. Trotzdem klingt PSYCHOPATHOLOGY frischer als andere Genrealben. Wer also auf norwegischen Black Metal schwört, der sich tonal im Übergang von der ersten zur (später viel zu zahmen) zweiten  Welle ausdrückt, macht hier wirklich nur etwas verkehrt, wenn er nicht zugreift.

Trackliste:

01. Dominance & Submission
02. I Hate
03. Psychopathology
04. My Creator
05. Infernal Majesty
06. Heretic
07. Into The Abyss
08. The Eighth Of The Seven Plagues
09. Lies
10. Blood
11. Where Dreams Come To Die

Besetzung:

Jontho – vocals
Bolverk – guitars
Malignant – drums

Ragnarok im Internet:

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