Band: Reaper
Titel: An Atheist Monument
Label: Massacre Records
VÖ: 2014
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Lex

REAPER haben sich 1984 gegründet und haben es mit „An Atheist Monument“ anno 2014, also schlappe zwanzig Jahre später, zu ihrem vierten Studioalbum gebracht. Die teutonischen Sensenmänner teilen sich dabei das Klangbild und insbesondere die Gestaltung der Vocals mit den bekannteren und aktiveren Landsmännern von GRAVE DIGGER, die ja zufälligerweise eben diesen Sensenmann seit Dekaden als Maskottchen führen. Vor allem an der Frontröhre röhrt es in Boltendahl´scher Rauheit vor sich hin.
REAPER klingen im Gegensatz zu ihren großen Brüdern einen ganzen Tick rauher, ungeschliffener und auch irgendwie dunkler, zumindest seit jene so Anfang der Neunziger des vergangenen Jahrtausends das Amt des Teutonenstahls wieder angenommen hatten und nicht allzu lange darauf ihre prächtige Middle Ages Trilogie herausbolzten. Was mir bei REAPER im Vergleich abgeht, ist das gewisse Quentchen an auflockernder Eingängigkeit, da der gebotene germanische Brachial-Heavy Metal mit wachsender Spielzeit bald etwas eintönig und austauschbar wirkt. Auch eine kürzere Spielzeit der einzelnen Tracks wäre gelegentlich sicher von Vorteil gewesen.
So kann ich REAPER am ehesten Fans der ähnlich stumpf drauf los hauenden 80er-Jahre-GRAVE DIGGER empfehlen. Am locker-flockigsten kommt mein Anspieltipp „Taste My Revenge“ daher. Wem dieser vergleichsweise ziemlich rockige Track zu viel rumpelt, kommt mit dem Rest des Materials erst recht nicht klar.

Tracklist:

01. Hetoimasia
02. Realms Of Chaos
03. Of Sheep And Shepards
04. Horse Brigade
05. Hail The New Age
06. Voice Within
07. 1943
08 Well Of Poison
09 Taste My Revenge
10 Ship Of Fools
11 Fields Of Joy (Re-Recorded)
12 La Tristesse

Besetzung:

Daniel Zimmermann (Lead Vocals, Guitars)
Benjamin „Benni“ Lodewig (Guitars, Backing Vocals)
Matthias „Mäfju“ Kraft (Bass, Backing Vocals)
Jan Breede (Drums, Backing Vocals)

Internet:

Reaper @ Facebook

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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