Band: Reciprocal
Titel: New Order Of The Ages
Label: Lacerated Enemy Records
VÖ: 2014
Genre: Death Metal
Bewertung: 3.5/5
Written by: Lex

„Na, du knackige Freiheitsstatue, den Kittel hat wohl noch niemand gelüftet… Mal ans Bindegewebe greifen… – Sind die echt? N´bißchen körnig, aber mir egal. Ich bin der Death Metal-Drache vom neuen RECIPROCAL-Album und bringe ein neues dunkles Zeitalter. Die Zeit für jungfräuliche Statuen ist abgelaufen, har har!“

Das Cover wäre hiermit ausreichend kommentiert, mal sehen was der Sound der seit 2007 aktiven Amis hergibt. Erwartungsgemäß kommen RECIPROCAL ziemlich technisch daher, bei dem Bandnamen (Mal ehrlich, was bringt Bands dazu sich REZIPROK, TRIGONOMETRIE oder RELIABILITÄT zu nennen – wollen die beweisen dass sie in der Schule Mathe-Unterricht hatten?)

Viel Gefrickel, das Können muss gezeigt werden. Sonst würde man ja auch SKULL CUM MARMELADE oder so ähnlich heißen. Zunächst löst das bei mir einen Abwehrreflex aus. Zu viele Bands beweisen, dass man mit Instrumenten auch gekonnt masturbieren kann. Aber RECIPROCAL haben Energie, sie haben keine Hummeln sondern gottverdammte Hornissen im Arsch. Das macht sie authentisch wütend und düster, und das hört man gerne.

Ein Megatrack, den man sich auch gern reinpfeift, wenn die zwischenzeitlich aufflammende Brutal Death – Manie wieder abgeflaut ist, ist noch nicht dabei. Aber die Amis spielen ihren Sound mit Enthusiasmus und lassen mit Tracks der Marke „Illuminati“ und „Saintan“ (*hüstel* Anspieltipps) doch teilweise kräftig aufhorchen und mehr für die Zukunft erwarten. Könnte mit der Zeit sogar noch bis zur 4 emporwachsen.

Tracklist:

01. New American Century
02. Esoteric Agenda
03. Profit Before Protocol
04. Guilty Until Proven Innocent
05. Illuminati
06. New Order Of The Ages
07. Saintan
08. Mystery, Babylon The Great, Mother Of All Harlots And Abominations Of The Earth
09. Tyrannicide
10. Oblivion
11. RIP (Memento Mori)

Besetzung:

Jacob Enfinger (Vocals)
Andy Mcleod (Guitar)
Jeff Hughell (Bass)
Dustin Perle (Drums)

Internet:

Reciprocal Website

Reciprocal @ Facebook

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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