Band: Sabaton
Titel: Heroes
Label: Nuclear Blast
VÖ: 2014
Genre: Power Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Chris

 

Zwei Jahre sind vergangen, ein großer Besetzungswechsel hat stattgefunden, ein paar Hundert Konzerte wurden gespielt, eine Live-DVD wurde veröffentlicht und dann werden noch nebenbei ein Open Air Festival und eine kleine Kreuzfahrt veranstaltet. Das klingt nach einem ganz schönen Programm. Wenn man dann aber noch ein neues Album aufgenommen hat, dann kann man schon fast von Workaholics sprechen. Die Rede ist hier von einer der erfolgreichsten Power Metal Bands dieser Zeit – Sabaton. Ganze 24 Monate sind seit dem Release von Carolus Rex ehe uns die Schweden rund um Frontmann Joakim Brodén mit Heroes den Nachfolger präsentieren.

Los geht es gleich mit einem Uptempo-Kracher in typischer Sabaton-Manier. Typisch, da Night Witches keine große Überraschung darstellt und auch sicher zum Live-Programm der Schweden passen kann. Auch No Bullets Fly stellt den Hörer nicht unbedingt vor den großen A-Ha Effekt. Sogar noch eher als der Opener klingt hier alles etwas bekannt. Was aber hier schon auffällt ist der druckvolle, geniale Sound, den hier Produzentenmeister Peter Tägtgren gezaubert hat. Auch Smoking Snakes vereint wieder alle Sabaton-Trademarks: coole Melodien, Joakims prägnante Stimme, cooler mehrstimmiger Gesang. Für ein wenig Abwechslung sorgt dann die drückende Midtemp-Nummer Inmate 4859. Nicht nur thematisch nahe am genialen The Final Solution bleibt man auch musikalisch in dieser Richtung: langsamer und kaum Partystimmung verbreitend. Jungs ihr könnt euch ruhig öfter auch hier bewegen. To Hell And Back geht anschließend wieder in die genau gegengesetzte Richtung und bringt eine große Portion Kitsch mit. Ja, es ist ein Party-Song der auch Live von den Massen abgefeiert wird, die Melodie geht ins Ohr und bleibt auch hängen, ist jedoch wohl in einem Korpiklaani Song besser aufgehoben. Das Sabaton auch Balladen können wissen wir ja nicht erst seit dem genialen The Hammer Has Fallen, daher überrascht auch The Ballad Of Bull nicht unbedingt. Ein netter Song der zwar an den vorher genannten heran kommt, aber doch für etwas Abwechslung sorgt. Resist And Bite legt dann wohl mit der interessantesten Gitarrenarbeit des gesamten Albums los ehe es wieder zu einem typischen Sabaton-Kracher wird. Live sicher wieder genial jedoch auch wieder keine große Überraschung, außer die eben schon genannte Lead-Gitarre. Auch bei Soldiers Of 3 Armies bleibt man seinem Stil treu und erinnert von der Melodie schon fast ein wenig an Metal Crüe, ohne den Klassiker ganz zu kopieren.  Auch Far From Home geht dann auch wieder ein wenig in die Richtung von bekannten Songs, verfügt über einen  Mitsing-Refrain ist jedoch auch einfach nichts Neues. Ein Wenig vom Gas geht man für das finale Hearts Of Iron. Ein cooler Song zum Abschluss, der jedoch auch wieder ein wenig Uprising in sich trägt.

Was bleibt noch großartig über die kurzen 37 Minuten von Heroes zu sagen? Sabaton bleiben sich selbst treu und liefern ein Album ohne großartige Überraschungen ab. Ganz neue Einflüsse vermisst man ein wenig, ich glaube aber kaum dass Sabaton Fans damit ein Problem haben. Wo Sabaton drauf steht ist auch Sabaton drin.

 

Tracklist:

01. Night Witches
02. No Bullets Fly
03. Smoking Snakes
04. Inmate 4859
05. To Hell And Back
06. The Ballad Of Bull
07. Resist And Bite
08. Soldier Of 3 Armies
09. Far From The Fame
10. Hearts Of Iron

Besetzung:

Joakim Brodén (vocals)
Pär Sundström (bass)
Chris Rörland (guitars)
Thobbe Englund (guitars)
Hannes van Dahl (drums)

Internet:

Sabaton Website

Sabaton@Facebook

Sabaton@Twitter

 

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