Band: Sabaton
Titel: The Art of War
Label: Blacklodge Records
VÖ: 2008
Genre: Power Metal

Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Sabaton sind wieder da und haben eine nette Scheiblette aus dem Boden gestampft der sich
„The Art of War“ nennt. Wer die Schweden Jungs kennt weis, dass auch auf diesem Teil sie wieder ihrem Fable an kriegerischen und geschichtlichen Themen frönen. Beim Line Up hat sich nichts verändert und Joakim Brodén (voc), Oskar Montelius (guit), Rickard Sundén (guit), Pär Sundström (bass), Daniel Mullback (drums) und Daniel Mÿhr (keys) bilden zusammen eine gute Einheit, davon konnte ich mich auch schon live überzeugen. So legen wir mal den Rundling in den Player und nehmen die Cd genauer unter die Lupe.

Das mit Kriegsgeräusch versehene Intro „Sun Tzu says“ macht den Anfang, unvermindert geht man gleich über zu „Ghost Division“. Die Schwedenburschen wissen wie man es macht, das auch Power Metal nicht altbacken klingt und trotzdem traditionell bleibt. Herrliche Arrangements ziehen sich wie ein roter Faden durch dieses Stück. Joakim Brodén versucht erst gar nicht hoch zu kreischen, sondern bleibt am Boden und das war schon in der Vergangenheit sein Erfolgsrezept. Das gleichnamige „Art of War“ beginnt mit einem gesprochenen Intro. Danach geht man wieder voll auf die zwölf, herrliche Powermetalnummer die es in sich hat. Gute schöne Keyboardklänge werten das Stück auf. Zwar hat man die Geschwindigkeit etwas gedrosselt und bewegt sich eher im Midtempobereich, aber dadurch hat man ein sehr heroisches Stück geschaffen das trotzdem ordentlich rockt. Das Ende macht wieder die erzählende Dame und man geht nahtlos über zu „40:1″. Deutlich schneller und mit weniger Bombast kracht dieses Stück aus den Boxen. Schwere Gitarrenläufe stehen immer wieder im Vordergrund. Sabaton wissen wie man Mitsingnummern schreibt und auch dieses Lied macht da keine Ausnahme. Ruhig und düster geht es weiter mit „Unbreakable“. Ein weiterer Midtempostampfer wurde hier geschrieben, der fast schon als Marschlied durchgehen könnte. „The Nature of Warfare“ steht an sechster Stelle und beginnt ebenfalls bedrohlich und ruhig gleichzeitig. Was vor allem den Keyboardklängen zuzuschreiben ist. So ist wohl dieses Stück als Zwischenintro zu sehen. Im Anschluss kracht nun „Cliffs of Gallipoli“ amtlich satt aus den Boxen. Ein richtig heroisches Stück ist hier den Jungs gelungen. Vor allem die Wechsel zwischen Balladesken Strukturen hinüber zum heroischen Midtempobereich ist eine superbe Abwechslung. Nach der Beschaulichkeit ist es nun an der Zeit wieder mehr Druck zu geben oder? Richtig, bei „Talvisota“ brettert man wieder ordentlich daher. Schnelle Riffs und Breaks stehen im Vordergrund und lassen einen kaum ruhig sitzen. So ist den Herren hier einmal mehr eine weitere glänzende Headbangernummer gelungen. An neunter Stelle steht nun „Panzerkampf“ soll dies hier eine Fortsetzung des „Panzer Battalion“ sein? Wer weis, eines ist aber so fix wie das Amen im Gebet, dass den Jungs eine weitere heroische Midtemponummer gelungen ist, bei der man nicht genug bekommen kann und das Stück immer und immer wieder abspielen muss. So bleibt einem nur die Motoren der Panzer zu starten und mit Sabaton in die Panzerschlacht zu ziehen. „Union (Slopes of St.Benedict)“ beginnt einfach unglaublich, die Arrangements verleihen mir eine Gänsehaut und die Gitarrenarbeit die eher zu Beginn im Hintergrund gehalten wurde ist ein absoluter Leckerbissen. Danach rockt man wieder ordentlich, auch wenn man mit weniger Geschwindigkeit auskommt. Vor allem die Chöre sind eine Wonne und lassen einen frohlocken. Düster beginnt nun „The Price of a Mile“. Deutlich moderne Gitarrenläufe und Arrangements wurden hier eingesetzt. Hier geht man es wieder heroischer an und man kann sagen was man will, die Jungs wissen wie man Hymnen schreibt. Die gibt es auf „The Art of War“ zur genüge. „Firestorm“ steht an vorletzter Stelle und kracht sehr schnell und bretternd zum Ende hin aus den Boxen. Wunderbare Headbangernummer die am Schluss steht, bevor man mit dem Outro „A Secret“ das neueste Machwerk aus dem Hause Sabaton beendet.

Fazit: Power Metal Fans hier heißt es zugreifen und sich das Teil sichern. Eines sei schon verraten, die Jungs wollen im Herbst wieder auf Tour gehen und da muss man alle Texte auswendig können um wieder lauthals mitzusingen.

Tracklist:

01 Sun Tzu says
02 Ghost Division
03 The Art Of War
04 40:1
05 Unbreakable
06 The nature of Warfare
07 Cliffs of Gallipoli
08 Talvisota
09 Panzerkampf
10 Union (Slopes of St.Benedict)
11 The Price of a Mile
12 Firestorm
13 A Secret

Besetzung:

Joakim Broden (voc)
Rikard Sunden (guit)
Oskar Montelius (guit)
Daniel Mÿhr (keys)
Par Sundstrom (bass)
Daniel Mullback (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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