Band: SATYRICON
Titel: Live at the Opera
Label: Napalm Records
VÖ: Bereits veröffentlicht
Genre: Black Metal
Bewertung: Ohne Bewertung
Written by: Mayhemer

Wie soll man mit Satyricon umgehen? Satyr und Frost als einzige verbliebene Fixbesetzung vergangener Jahre sowie ein geliehener Haufen an talentierter Musikern die mit dem norwegischen Nationalchor in einem Opernhaus spielen? Ist das noch normal für eine Black Metal Band? Darf man, ja soll man Satyricon noch als Black Metal Band ansehen? Sind Satyricon noch true? Ich glaube persönlich, dass die Mannen  seit „Rebel Extravaganza“, mit dem der Band ein geniales Avantgarde Album gelungen ist,  und schließlich mit der Hammerscheibe „Volcano“, nun endgültig im Mainstream angekommen sind und dadurch extremst true sind. Warum nun schon wieder true? Naja, Satyr und Co. sind sich selbst treu geblieben und haben sich ihrer Entwicklung hingegeben und sich nicht engstirnig in einer Musikrichtung einsperren lassen. Das ist für mich true – treu! Jedes Album ist ein Zeichen der Entwicklung und daran nimmt auch „Live at the Opera“ teil. Meine Güte, Satyricon sind Metal. Und wenn eine Band die Chance bekommt, mit einem so renommierten Chor in einem so großartigen Ambiente spielen zu dürfen. JA BITTE, heißt die Antwort, egal ob es nun die TOTEN HOSEN sind oder SATYRICON.

Zum Album an sich: Die DVD, der eine CD für den Audio Genuss beiliegt, gibt das her, was sich ein Hörer bzw. Seher wünscht. Satyricon in seiner reinen Form. Metal at its Best. Die Band gibt Stoff, es gibt keine Fehler, die Filmcrew filmt die Show ordentlich. Satyr und Frost sind die Show über am meisten beleuchtet. Der Rest der Band geht im Dunkeln stark unter. Bei manchen Songs lauscht selbst Satyr dem Chor und genießt einfach die Show. Er bedankt sich auch artig bei seinen Fans, die von vielen Teilen der Welt gekommen sind. Hält die Ansprachen der Songs aufgrund des Heimvorteils allerdings meist in Norwegisch. Der Meute scheints egal. Hauptsache es kracht. Die 14 Songs sind eine Anreihung ihrer Hits und Publikum, Band und Chor kommen wärend der gesamten 90 Minuten ordentlich ins Schwitzen. Ich muss schon sagen: Ein ordentlicher Abend, der zwar auf DVD/CD gebannt wurde, aber die Stimmung wird wahrscheinlich nur derjenige richtig erlebt haben, der tatsächlich mit dabei war. SATYRICON und OPER? Funktioniert. Daumen hoch! Rock on

Tracklist:

01. Voice Of Shadows
02. Now, Diabolical
03. Repined Bastard Nation
04. Our World, It Rumbles Tonight
05. Nocturnal Flare
06. Die By My Hand
07. Tro Og kraft
08. Phoenix
09. Den Siste
10. The Infinity Of Time And Space
11. To the Mountains
12. The Pentagram Burns
13. Mother North
14. K.I.N.G

Besetzung:

Satyr – Gesang, Gitarre
Frost – Drums
Sivert Høyem – Gastgesang
Gildas Le Pape – Gitarre
Anders Hunstad – Keyboard
Anders Odden – Bass
Steinar Gundersen – Gitarre

Internet:

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About Author

Metaller seit über 25 Jahren! Metaller in 25 Jahren! Ich bin verloren in der Musik. Egal ob beim Hören oder wenn ich selbst Musik mit meinen Bands namens SCARGOD, SHADOWS GREY und Under The Bloodred Sun mache. Nur meine Familie hat noch Vorrang. Rock on

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