Band: Sebastien
Titel: Dark Chambers of Deja vu
Label: Pride & Joy Music
VÖ: 25.09.15
Genre: Melodic Power Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Nicole

Sebastien ist eine tschechische Power Metal Band mit ganz eigenwilligen Symphonic und Progressive Einflüssen, die den Stil der Band charakterisieren. Einst aus der Heavy Metal Formation „Navar“ entstanden, veröffentlichte die Band 2009 ihr Debut „Tears of White Roses“, welches von Roland Grapow produziert wurde. Ende 2014 trafen sie sich wieder mit Roland im Studio, heute halte ich das neueste Werk der Jungs in meinen Händen, und bin schon gespannt darauf, was uns die Jungs nun wieder um die Ohren schlagen.

Schon der Einstiegstrack „ Stranger at The Door“ fesselt mich vom ersten Ton an. Diese Power, gepaart mit gut platzierten Synthies und nicht zu hoch oder zu niedrig dosierten Gitarrensound sucht ihresgleichen. Dermassen begeistert klicke ich mich in der Tracklist weiter und komme zu „Highland Romance“. Die Stimme von Frontmann lässt ihre Fesseln nicht mehr los. Eine Stimme, die dich vom ersten Ton an jagt, fängt, fesselt und nicht mehr los lässt. Als weiteres Highlight des Albums möchte ich hier „Lamb of God“ nennen. Ein wenig ruhiger, vielleicht auch als ein wenig düsterer zu bezeichnen, liefert der Song gekonnt eingesetzte Backgroundvocs und ein geniales Gitarrensolo, das auch Hörer begeistern wird, die mit der Goth-Szene liebäugeln, aber keinen Bock auf den Death- Einheitsbrei haben. Des Weiteren ans Herz legen möchte ich den Song „My Deepest Winter“, den ich als den härtesten des Albums bezeichnen möchte. Hier zeigt sich die gesamte Power des Drummers, der von der ersten Sekunde an treibt, bis zum letzten Ton. Gekennzeichnet von schnellen Wechseln der Tempi und der Dominanz von Stimme und Gitarre, steht dieser Song für den Stil der Band und des gesamten Albums. Doch keine Sorge, auch Fans der Schmuseballaden werden nicht enttäuscht werden, hier nur „Last Dance at Rosslyn Chapel“ als Beispiel zu nennen, und allen Kuschelrockfans ans Herz gelegt.

Alles in Allem ein rundum gelungenes Album, das die gesamte Bandbreite des Power Metal abdeckt, gepaart mit zahlreichen Einflüssen aus dem Symphonic, Heavy und Progressive Genre. Ein eigenwilliger Mix, der den Stil ausmacht und sicherlich nicht nur mich begeistern wird. Die Live-Aufnahmen als Bonustracks runden das Paket ab. Von diesen Jungs wird man sicher noch einiges hören.

Tracklist:

01. Stranger at the Door 04:14
02. Highland Romance 04:17
03. Crucifixion of the Heart 03:17
04. Lamb of God 03:56
05. The Wall of Lyman-Alpha 03:10
06. Sphinx in Acheron 04:11
07. Frozen Nightingales 04:32
08. Sleep in the Glass 04:06
09. The Ocean 04:30
10. Man in the Maze 03:44
11. The House of Medusa 03:25
12. My Deepest Winter 04:31
13. Last Dance at Rosslyn Chapel 03:56
14. Dorian (Live) 05:41
15. Headless Cross (Live) (Black Sabbath cover) 07:32

Besetzung:

George Rain (voc)
Andy Mons (guit)
Petri Kallio (bass)
Pavel „Dvorkys“ Dvorak (keys)
Lucas R. (drums)

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