Band: September Murder
Titel: He Who Invokes Decadence
Label: Selfreleased
VÖ: 2013
Genre: Melodic Death Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Das Album „Agony in Flesh“ der Death Combo September Murder stieß bei den Pressekollegen auf offene Ohren und man konnte sehr gute Resonanzen einfahren. Nun kehrt man mit dem zweiten Langstreich „He Who Invokes Decadence“ zurück und man hört gleich dass sie das versprochene Motto halten. War man noch vorneweg deutlich solider, so bestreitet man beim zweiten Output deutlich gereifte-konzeptionelle Wege. Dies heißt nicht das die Formation uns hier mit zu komplexen Death Gelagen verprügeln, dennoch aber von einer sehr mächtigen-technischen Seite aufgeigen. Dieses Aufgeigen ist unglaublich, denn mit einem enormen Wums schlagen die Death Granaten ein wie bei einem Sperrfeuer. Gelungene Wechsel, wie auch technisch ausgefeilte Gelage werden gut mit der gediegenen, soliden Death Maschinerie gepaart und das Mischverhältnis bringt man tight auf den Punkt. Während viele Kollegen mehr oder weniger der Tradition oder der zu starken Moderne hold sind, bieten die Jungs aus Sachsen Anhalt eine Mischform welche niemanden enttäuscht. Somit dürfte der Traditionalist wie auch eben sein Gegenstück viel Freude an den Stücken haben. Die Halsabschnürenden Prügelparts wurden nicht lustlos miteingebracht, nein auch diese sind von einer sehr erfrischenden Art und Weise und bereichern das Konzept des Death Metal aus dem Hause September Murder ungemein. Mit gut aufbereitetem Hass wie auch Wuttiraden verprügelt man uns enorm und das eben unterstreicht den Sturm mit dem man über uns hinweg fegt. Sicherlich mag es in dieser Sparte recht schwierig sein etwas Neues zu bieten, doch das Death Metal Kommando aus Deutschland serviert uns hier eine superb aufbereitete Mischform und bietet somit neuen Wind für die Szene. Ob es sich nun um die geforderte Portion Groove, rollenden Aspekten, wie auch melodischeren Gelagen handelt, hier wird alles in einer sehr guten Schnittmenge geboten. Man muss zwar etwas mehr auf den technischen Death Metal stehen, wer dies aber tut wird vollends begeistert sein. Auch jene, welche von Frickelgelagen eher abgeschreckt sind sollten hier mal reinhören, denn die Jungs überstrapazieren uns nicht mit zu argen Gelagen, sie sind zwar in leichten Nuancen vorhanden, überfordern aber auch nach etlichen Durchläufen nicht.

Fazit: Das nenne ich mal frischen Wind im Death Metal Bereich. Zwischen Groove und anderen Ingredienzien wurde eine gute Handvoll genommen und das stattliche Süppchen brodelt ordentlich. Alle Daumen hoch und die Pommesgabel in Richtung Sachsen Anhalt gestreckt.

Tracklist:

01. Under Severed Skies
02. Two Culprits, One Oath
03. Among Vultures
04. From Adoration…
05. …To Deterrence
06. May Conviction Force Reckoning
07. In Celebration Of Mankind’s Wretchedness
08. He Who Invokes Decadence

Besetzung:

Oliver Schacke (voc)
Emanuel Brauer (guit)
Marcus Kühne (bass)
Clemens Frank (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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