Sirgaus – Sofia’s forgotten Violine

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Published on Januar 21, 2014 with No Comments

Band: Sirgaus
Titel: Sofia’s forgotten Violine
Label: Videoradio
VÖ: 2003
Genre: Symphonic Gothic Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: JoKer

Die Band Sirgaus, wurde 2011 von Bassist und Autor Mattia Gosetti und seiner Frau, Sängerin Sonja gegründet. Die Band spielt Symphonic Metal und veröffentlicht nun mit Sofia’s Forgotten Violine, ihren ersten Longplayer.

The Orphans Letter, fängt sehr schön und Stimmig, aber Energisch an. Violine, Cello, leiten das Symphonische und zugleich Alptraumhafte Soundgebilde ein um ab Knapp einer Minute Bass, Gitarre und Schlagzeug dazukommen zulassen und Somit ein Bombastisches Soundbild zu Präsentieren. Schnell wird klar, hier waren Könner am Werk. Der ganze Song strotzt nur so von Energie, die erst durch die schöne Stimme von Sängerin Sonja erstrecht zur Geltung kommt. Schöne, Komplexe aber nicht anstrengende Arrangements. Wundervoller Gesang und eine Atemberaubende Bühne, Fesseln den Hörer sofort in sein Wohnzimmer. Der Song kann voll und ganz Punkten. Volltreffer!

Sophia’s Forgotten Diary kommt mit einer Power daher, wie sie auch der Opener zu bieten hatte. Super Aragements, gepaart mit dem Powervollen Gesang und Tollen Melodien, können Abermals voll und ganz Toppen. Der Song bildet eine Düstere Klangbühne. Die Kurzen aber Soliden Gitarrensolis, geben dem ganzen noch das i-Tüpfelchen. Zusätzlich zu den schönen Orchestralen Streichern. Melancholisch, Düster Anmutend, findet dieser Song erneut seinen Weg ins Gedächtnis. Top! Through the Creepers, ist ein Duett mit Mattia (?) und seiner Frau (?) Sonja, die Männlich-Weibliche Abwechslung im Gesang, kommt sehr gut an. Zunächst ist das Stück Ruhig gehalten und bildet abermals eine Melancholisch-bedrückende Stimmung aus. Ab Knapp Zweieinhalb Minuten, setzen jedoch die Stromgitarren ein und der Gesang wird unweigerlich aggressiv. Auch hier verliert der Song nicht an Spannung. Wunderbar! Musik, Melodien, Riffs und Gesang passen wie die Faust auf’s Auge! Evening Lessons Wertet zunächst mit Cleaner Gitarrenuntermalung auf. Gesang und Melodien sind wieder von Güte Klasse A und der Song sorgt für Spannung. Fast Exakt in der Mitte, setzen die Verzerrten Gitarren ein, aber zunächst nur für ein Lead-Solo und zur Sparsamen Begleitung um dann doch wieder voll im Gefüge zu sein. – TOP! Escape From the Mansion, leitet ein wie der Soundtrack eines Gruselfilms, Rockt aber sofort drauf Los und beweist ebenfalls Stärke! Sehr Genial! Cellar Der Name ist Programm, er baut sich auf wie der Alptraumhafte Gang durch einen (Folterkeller) Schleppend tastet sich der Song heran um zu beweisen, dass die Band auch fast ganz ohne Overdrive Auskommt. Auch dieser Song, konnte Voll und ganz Überzeugen. Desert City, ist erneut ein Starker Metal-Track, der gut ins Ohr geht. Believe in You ist wieder ein Duett im symphonisch, seichten Gewand, bei dem die Rockgitarren nur sehr Sparsam eingesetzt sind. Der Song wirkt fast etwas Radiotauglich. Dies ändert aber auch nichts daran, dass er erneut eine spitzen-Nummer der Band ist. Sofia Returns, leitet mit einem Hektischen Violinspiel ein, ehe sich kurz darauf die Verzerrte Gitarre dazu gesellt und wieder einen Rocker vom Brett reißt. Der Song verbreitet einen Bedrohlichen Sound, der im Versepart komplett Ruhig gehalten ist, dies gefällt jedoch. Real Angel, wirkt etwas Langatmig, kann jedoch abermals Überzeugen. Und Gefällt. Sofia’s Memories bildet den Wunderschön, Melodiösen Abschluss des Albums, der nicht sofort in die Heavy-Schiene schießt, sondern Akustisch gehalten wurde und dennoch gefällt. Musik, Gesang und der Chor im Refrain sind, wie immer und typisch für die Band, einfach Hinreisend. Der Song scheint gänzlich Ohne Stromgitarren auszukommen. Stört dies? Nö!

Mein Fazit: WOW! Ich höre sehr viel Musik. Es gibt gute Metalalben, gute und schlechte Symphonic Metalalben aber das? Diese Band spielt, als wäre ihnen alles in die Wiege gelegt worden. Ich kann Keinen Richtigen Schwachpunkt finden. Melodien, Arragements, Songs, Gesang, Streicher, Gitarren, Bass und Drums hauen einem Weg. Ebenso ist die Produktion einfach Sauber und Top und wirkt alles andere als Billig oder gar Künstlich.

Wer auf guten Symphonic Metal steht, der sollte sich dieses Opus auf KEINENFALL Entgehen lassen. Ich Empfehle es sogar jedem, der mal was anderes und oder einmal Symphonic Metal ausprobieren Möchte. Ich bin mir Sicher. Ihr werdet der Fan dieser Band werden und sie Lieben. Wahnsinn! 4,5/5

Tracklist:

01. The Orphan’s Letter 06:32
02. Sofia’s Forgotten Diary 04:32
03. Through the Creepers 04:20
04. Evening Lessons 04:42
05. Escape from the Mansion 04:28
06. Cellar 04:54
07. Desert City 05:58
08. Believe in You 05:04
09. Sofia Returns 05:12
10. Real Angel 06:00
11. Sofia’s Memories 04:54

Besetzung:

Sofia Da Col (voc)
Mattia Gosetti (bass)
Massimo Pin (guit)

Internet:

Sirgaus Website

Sirgaus @ Facebook

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