Band: Slasher
Titel: Broken Faith
Label: Selfreleased

VÖ: 2009
Genre: Thrash Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Brasilianischer Metal ist genauso hochwertig wie der dort zelebrierte Fußball. Es gibt dort genauso keine Stümper im Bereich des Ballschupfens, auch die Bands die sich in der dortigen Szene tummeln sprühen nur so vor Qualität und Spieleslust. Eine weitere Band von dort kontaktierte uns vor nicht allzu geraumer Zeit. Ich spreche hier von den Burschen von Slasher, die sich erst 2008 gegründet haben. Daniel (voc), Lucas (guit), Lúcio (guit), Wellington (bass) und Coradi (drums) stammen aus Sao Paulo und den von ihnen zelebrierten Thrash Metal muss man einfach lieben. Ihr erstes Lebenszeichen ist die 4 Track Demo „Broken Faith“ und was man hier auf einen Silberling gepackt hat kann sich mehr als nur sehen bzw. hören lassen. Alles wurde hier in Eigenregie produziert aufgenommen und den Sound den man sich hier gezaubert hat der ist einfach so unglaublich das man es fast gar nicht glauben kann dass diese Jungs keinen Deal bis dato an Land ziehen konnten.

Nach der bedrohlichen Eröffnung von „Art of War“ geht es gleich mit feinstem Riffgewitter los, bevor die Maschinerie ordentlich ins Rollen gerät. Hämmerndes Thrash Kraftfutter mit einem ordentlich druckvollen Spiel welches den Zuhörer auf eine wilde Treibjagd mitreißt. Der shakende Mittelteil ist für eine kurzzeitige Verschnaufpause, bevor der Trupp wieder den Fan zur Exekution bittet. Zum Ende hin wechselt man immer wieder zwischen einer groovigen und der bereits begonnenen speedigen Ausrichtung, was eine erfrischende Abwechslung bietet. Herrlichstes 80er Thrash Gitarrenfeuer gibt es nun bei „Enemy of Reality“, welches ebenfalls mit viel Tempo versehen wurde, jedoch hat die Formation hier eine gute Mischung aus Tradition und Moderne gefunden, welche sehr gut und ausgewogen von ihnen verknüpft wurde. Bei dem kürzeren Stück „Broken Faith“ schlägt man zwar auch hier einen sanfteren Beginn ein, doch binnen Sekunden werden hier alle Raketen gezündet und man ballert ein wildes Programm das niemanden ruhig sitzen lässt. Der recht raue und dreckige Fronschreier macht hier sein übriges und verleiht den Songs noch zusätzlich die gewisse Note. Äußerst dreckig und mit vielen, punkigen Elementen dröhnt leider auch schon der letzte Track in Form von „Tormento Ou Paz“ aus den Boxen. Die portugiesischen Lyrics geben der Nummer noch die gewisse Extranote. Durch den sehr Basslastigen Sound klingt man äußerst groovig, doch diese werden immer wieder kurzzeitig mit treibenden Vibes unterbrochen und die Chorvocals die quer durch die Palette zu hören sind machen diesen Rausschmeißer zu einer Wahren Thrash Metal Hymne mit viel Rauffeeling.

Fazit: Wow ein beeindruckender Eintand der Brasilianer. Der Thrash Metal Fan muss diese Ep haben und wird sie ordentlich rotieren lassen. Da ist man doch mehr als nur neugierig was uns da in Zukunft von diesen Jungs erwartet.

Tracklist:

01. Art of War 04:18
02. Broken Faith 04:32
03. Enemy of Reality 02:51
04. Tormento Ou Paz 02:02

Besetzung:

Daniel (voc)
Lucas (guit)
Lúcio (guit)
Wellington (bass)
Coradi (drums)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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