Band: Sôber 
Titel: Letargo
Label: Warner Music Spain
VÖ: 2014
Genre: Alternative Rock/Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Sôber sind eine spanische Alternative Formation aus Madrid, welche 1993 gegründet wurden. Mit der Formation an sich konnte ich bis zum jetzigen Zeitpunkt nichts anfangen. Lag aber weniger an der musikalischen Einstellung, sondern an dem, dass mir die Folgeband von Carlos Escobedo (voc & bass) was sagte und ich mit deren Material besser vertraut bin. Savia, so dieser Name wurden von ihm 2005 gegründet, worauf im Anschluss Jorge Escobedo ebenfalls seine eigene Truppe (Skizoo) gründete. Vor allem erstere war mir wie erwähnt ein Begriff und ihre Alben habe ich bis zum Erbrechen in meinem Player runterlaufen lassen. 2010 kam es nun zur Reunion und die habe ich zwar etwas verpasst, muss aber sagen, weiters kein Problem. „Letargo“ nennt sich der neueste Rundling der Madrider Combo. Gleich vorneweg, wieso und weshalb beide Brüder hier Mitte 2000 was Eigenes machen mussten ist mir doch etwas schleierhaft. Vor allem klingt das Reunionsmaterial doch sehr stark nach Savia. Wie auch immer wer auf eine gute, pfeffrige Mischung steht und auch vor spanischen Lyrics nicht zurückschreckt ist hier gut aufgehoben. Vom Fleck weg wird hier der Groove auf eine Neues ausgepackt. Die südliche Hemisphäre ins Sachen Metal oder Rock Musik ist einfach eine andere. Vor allem jene spanische Truppe, welche in ihrer Muttersprache singen, sind einfach ein Garant für viel Flair und Charme. Doch auch vom musikalischen Standpunkt aus gesehen, stehen oftmals diese Truppe ihren restlichen, europäischen Vertretern in nichts nach. Im Falle von Sôber würde ich sogar über den ganzen Planeten verteil ihren Einfluss nennen. Ihre Art der alternativen Rock/Metal ist einfach göttlich mitanzuhören. Ob nun gefühlvoll im harten Soundkleid verpackt, oder einfach vom Hocker reißenden Fetznummern, alles ist bei den Spaniern möglich. Technische Gelage wurden hauchzart in den Sound gewoben und dabei zaubert man immer wieder diesen schönen beruhigenden Klang ein, bevor es wieder satt-schmatzend in die Vollen geht. Das Desinteresse an spanischer Rockmusik oder Metalmusik von vielen restlichen Europäern ist mir somit doch ein Greul, denn besser könnte dies niemand machen. Im Falle von diesem Neuwerk der Madrider wird nämlich die Bude im Rock/Metal Soundkleid ordentlich zum Beben gebracht. Hier wird einfach geklotzt und das im ganz großen Stil. Fragt man sich, ob man mit dem neuesten Rundling auch in den restlichen Gefilden auf diesem Planeten Fuß fassen kann. Liegt aber hier dann nicht an der Musik der Spanier, sondern an den Fans des Alternative Rock/Metal, denn mit diesem Rundling hat man sich wirklich selber übertroffen. Alte Roots wurden hier gut ausgeschmückt mit modernen Einflüssen verbunden und vor allem, das ist mir vor allem wichtig, wurde der Savia Soundeinfluss mit in die Reunionscombo der Gebrüder Escobedo genommen.

Fazit: Richtig fettes Teil das ordentlich röhrt und keine Makel besitzt. Hier darf gerockt, geshaked und gebangt werden. Alle Daumen hoch für die Ombres, denn weiterhin versüßen sie uns den Alltag mit einer Charme geladenen Portion des Alternative Rock/Metal.

Tracklist:

01. Afrodita
02. Insecto
03. Blancanieve
04. Encadenado
05. Letargo
06. Mañana
07. Fugaz
08. Tal Día Como Hoy
09. Unax
10. Capricho
11. Mofina
12. Otoño

Besetzung:

Antonio Bernardini (guit)
Carlos Escobedo (voc & bass)
Jorge Escobedo (guit)
Manu Reyes (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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