Band: Solitary Sabred
Titel: Redemption Through Force
Label: Self Released/ supported by Pitch Black Records
VÖ: 2014
Genre: Epic US Power Heavy Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Lex

SOLITARY SABRED haben sich mit diesem Full-Length-Debut aus dem Nichts direkt ins Walhalla meiner absoluten Favoriten geschlachtet und dabei so manchen vielversprechenden Kandidaten aufs Amt des Einherjers in Stücke gehackt wie einen leprösen Sack wehrlosen Fleisches. Und das auch noch mit einem halb historischen, mit Fantasy angereicherten Konzeptalbum über einen Kreuzritter, der zum Exorzisten wird.

„Redemption Through Force“ klingt, als wären Manuskript-Fragmente eines noch unveröffentlichten King Diamond-Konzept-Albums per Zeitmaschine in die 80er Jahre geschickt, dort von einer auserwählten Gruppe Musiker aus diversen 80er-US-Metal-Kultbands ausgearbeitet und dank erneuter Zeitreise im Jahre 2014 produziert worden. Das Ganze mit einem phantastischen Sänger, der wirkt als hätte man die Elite diverser Kult-Fronter zu einer Ein-Mann-Armee verschmolzen. Von unheilvollem Sprechgesang bis hin zu spitzesten Schreien, die Crimson Glory´s verstorbenen und unvergessenen Midnight alle Ehre machen, hat Asgardlord Leptos das ganze Spektrum drauf (and then some surprises).

Der variable Stahl von SOLITARY SABRED singt ein neues Lied mit jedem Streich, trotzdem ist das Album aus einem Guss. Sagen wir, dass die Horror-Atmosphäre eines King Diamond-Albums mithilfe US-lastigen Power Metals mit harten, markanten Riffs kreiert wird, zu denen dann noch mächtige Refrains mit etwas Sword&Sorcery-Pathos kommen.

Obwohl das Album als Ganzes ein einziger Anspieltipp ist, möchte ich besonders die Dreifaltigkeit „Burn Magic, Black Magic“, „Sarah Lancester“ und „Realm Of Darkness“ empfehlen, um die mühelos zelebrierte Bandbreite dieser aufsteigenden Macht aus Zypern kennen zulernen.

Volle Punktzahl. Diese Band MUSS unterstützt werden, kaum zu glauben dass das ein Self Release ist.

Tracklist:

01. Synaxxis of Honor
02. Disciples of the Sword
03. Stigmata of Pain
04. A Violent Transgression
05. Redeemer
06. Burn Magic – Black Magic
07. Resurrectio Animi
08. Sarah Lancaster (the witch’s breed)
09. Realm Of Darkness
10. Revelation
11. Damnation

Besetzung:

Petros „Asgardlord“ Leptos (Vocal)
Demetris „Spartacus“ Demetriou (Guitar)
George „Stainlesz“ (Bass)
Antreas Tapa (Drums)

Internet:

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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