Band: Stam1na
Titel: Elokuutio
Label: Sakara Records/OMN Label Services
VÖ: 22.04.16
Genre: Progressive Metal, Thrash Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Nach gut zwei Jahren kehren die in ihrer Heimat als absoluter Topact gehandelten Stam1na zurück. Zu meiner Schande muss ich sagen, bis dato kannte ich die Jungs nicht, auch wenn ihr Vorgängerwerk von Kollegin Ronja als feines Teil abgehandelt wurden. „Elokuutio“ nennt sich das neueste Werk und wie schon mehrmals im Netz gelesen die Jungs klingen von Album zu Album niemals gleich. Stimmt, denn im Vorfeld habe ich mich sehr wohl durch die Vorgänger gearbeitet.

Die finnische Sprache in den Lyrics verleiht dem Material schon mal eine besondere Note. Doch dies alleine wäre es nicht, denn die Jungs verstehen es ein progressives Klangbild zu schaffen. Zwischen allen Metalelemente hindurch bedienen sich die Burschen und die Fusion daraus klingt gekonnt vereint. Groovemusik steht ganz klar im Vordergrund, aber man schreckt auch vor klaren, teils sehr Gothic Rock umgewandelten Fragmenten nicht zurück. Scheinen wohl Alleskönner und Kenner zu sein. Anders kann ich mir solch eine klangliche Umsetzung nicht erklären.

Kennt ihr das Gefühl, man hört, kennt es und doch ist es eine Abform mit der man so nicht rechnen würde. Andererseits sind da auch noch die Wechsel und die Jungs aus Finnland verstehen es wirklich wie man sich durch etliche Genrebahnhöfe müht und heraus kommt kein klangliches Wimmelbild.

Abseits jeglicher Normen und bekannten Metal-Attitüden offerieren die Finnen einen waghalsigen Blick über den Tellerand hinaus. Fragt man sich was die Jungs als Ernährung zu sich nehmen, oder trinken, denn diese musikalische Raffinesse bekommt man so doch nicht hin oder. Dieses Geheimnis werden die Finnen wohl ewig hüten. Fakt ist aber, dass man eine klanglich bestens abgestimmte Formation ist, welche es versteht einfach viel in den Topf zu werfen, heraus kommt einfach eine leckere Soundsuppe, welche man sich auf der Zunge zergehen lassen muss.

Fazit: Stam1na sind eine dichte Soundschicht und bieten viel. Man muss den Jungs eingestehen, sie verstehen es wie man vieles vereint. Besser kann man es wohl kaum hinbekommen. Einziger Wehrmutstropfen, sind vielleicht hier und da ruppigere Wechsel. Im Großen und Ganzen aber eine Einheit die eine besondere Kunstform der Metalmusik bietet.

Tracklist:

01. Ikoneklasmia
02. Elokuutio
03. Meidänkaltaisillemme
04. Pala palalta
05. Pienet vihreät miehet
06. Mätä hohtava omena
07. D.S.M.
08. Marttyyri
09. Kuudet raamit
10. Valhe

Besetzung:

Antti Hyyrynen (voc/guit)
Pekka Olkkonen (guit)
Teppo Velin (drums)
Kai-Pekka Kangasmäki (bass)
Emil Lähteenmäki (key)

Internet:

Stam1na Website

Stam1na @ Facebook


Stam1na @ Youtube

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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