Band: Stuck Mojo
Titel: Here Come The Infidels
Label: Pledge Music
VÖ: 01.07.16
Genre: Crossover
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Stuck Mojo eine Band mit Hummeln im Hintern, zumindest weiß dies jeder zu schätzen, der diesen Fun Metal Pulk schon einmal auf einer Bühne erlebt hat. Persönlich bin ich ja ein alter Wrestling Fan und nur durch Zufall vor Jahren auf diese Formation gestoßen. Rap und Metal bäh dachte ich mir damals das geht doch gar nicht. Doch seit dem Fulminanten Video mit Diamond Dallas Page zum Song „Rising“ war ich dann anderer Meinung. Die Jahre sind verstrichen und nun steht ein neuer Release ins Haus „Here Come The Infidels“. Seit „The Great Revival“ noch mit Lord Nelson am Mikro sind acht Jahre verstrichen. Können die Jungs um Mastermind Rich Ward (aka The Duke Of Metal) hier die Lücke schließen. Ein weißer Fronter? Geht das im Falle von Stuck Mojo?

Fakt ist, man geht zurück auf die Urwurzeln der Formation, mit welcher man 1989 gestartet hat. Freilich ist das keine reinrassige Rückbesinnung, aber durchaus sind viele Argumente aus den alten Tagen in den Sound mitreingeschneidert worden. Der neue Fronter passt zu diesem Material wie die Faust aufs Auge, wenngleich er was die Stimmungsparameter betrifft, leider nicht zu seinen beiden Vorgängern dazu passt. Zum neuen Material auf jeden Fall, fraglich aber wie es mit älteren Songs dann live aussieht.

Die durch und durch sehr Crossover veranschlagte Thrash Partition ist stimmig und lässt viel Freiraum für einen Circle Pit Tanz. Man zeigt sich immer noch sehr Fun lastig und nimmt es locker. Vor allem der erste Track des Albums ist ein zündelndes Bündelpacket, wo alle Energien freien Lauf gelassen werden.

Gute Kombinationen sind aber im neuen Jahr definitiv das oberste Gebot bei den Herrschaften von Stuck Mojo. Enorme Groove Keulen der dreckigen Art und Weise werden hier ins Gefecht geworfen und dabei schreckt man auch vor klaren Thrash Attacken nicht zurück. Finde es besonders einfallsreich wie man die doch sehr lange verstrichene Zeit genutzt hat. Die Attacken gehen gut unter die Haut und der Unterhaltungswert mit Stuck Mojo musste Gott sei Dank nicht weichen, sondern wurde gut ausgebaut. Alleine schon dass sehr lustige Hommage Stück „Charles Bronson“ ist ein Track welcher für viel Fun in den Backen sorgt.

Nur die spaßige Runde ist bei den Amis sich nicht immer vorrangig, wenn auch deutlich dominanter, wie es bei anderen Crossover Acts es der Fall ist. Besonders „Destroyer“ regt hier durchaus an genauer über die vorherrschende, hasserfüllten Ereignisse in unserer Gesellschaft nachzudenken. Die Jungs haben ordentlich Blut geleckt und können mit dem neuen Album sicherlich eine neue Ära des Erfolgs in der Bandhistorie einläuten.

Fakt ist, Stuck Mojo sind nach wie vor ein unbändiges Energiebündel, welche einen sehr starken Metalcrossover spielen. Da darf man sicherlich auf die kommenden Live Dates gespannt sein, auch wie der neue Fronter es schafft, die doch sehr aussagekräftigen Songs seiner Vorgänger vorzutragen.

Fazit: Stuck Mojo haben nichts an ihrer charmanten Energie verloren. Deutlich Thrash lastiger und dennoch dem Crossover Konzept treue. „Here Come The Infidels“ ist ein gutes Gemisch mit vielen harten und groovigen Gangarten in allen Belangen.

Tracklist:

01. Here Come The Infidels
02. Rape Whistle
03. Charles Bronson
04. The Business Of Hate
05. Verbal Combat
06. Destroyer
07. Worst Person On Earth
08. Fire Me
09. I Am Legion
10. Tamborine
11. Blasphemy
12. Gareth Williams

Besetzung:

Robby J. (voc)
Rich Ward (guit)
Frank Fontsere (drums)
Len Sonnier (bass)

Internet:

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Stuck Mojo @ Twitter

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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