Sum of R – Orga

Band: Sum of R
Titel: Orga
Label: Czar of Crickets
VÖ: 15.09.17
Genre: Instrumental/Ambient
Bewertung: 2/5
Written by: Robert

Sum -of-R-Orga-album-artwork2008 fiel der Startschuss für die Schweizer Combo Sum Of R, welche ihren Hauptfokus darauf ausgerichtet haben dunklen, Ambient verzierten Dark Rock zu zelebrieren. Dies bedeutet nun das die Formation nichts für den schnellen Hörer ist. Die Truppe aus der Schweiz legt ihre Einflüsse und Effekte daraufhin aus, dass man deutlich intensiver sich mit dem Material beschäftigt. Wem dies eine zu langwierige Sache ist, der ist definitiv auf der falschen Baustelle und muss sich anderen Soundvibes widmen. Die Truppe schränkt die Klientel ihrer Klangvariation ferner ein, was wiederum eine schmalere Hörerschaft begeistern wird. Die Konstruktionen der Tracks ist breit gefächert, des Weiteren kann man sogar behaupten Streckenweise enorm sphärisch verankert.

Die aufgezogenen Soundnebelschwaden, welche durch die Boxen wummern, sind nichts für den reinrassigen Metal Puristen. Das Material ist im Grunde genommen eine Sound experimentelle Sache und somit kann man von vielem sprechen, nur nicht reinrassig. Demgegenüber wird das Tempo angepasst und die Band aus Bern versieht ihre Songs mit einer dunklen, bedrohlichen Soundlinie, wenngleich komplett Tempo gebremst. Die Soundbeschallung ist meines Erachtens nicht schlecht und die Schweizer verstehen durchwegs ihr Handwerk, fragt man sich, wieso man sich selbst als Metal orientierte Band sieht. Denn mit unserem heißgeliebten Stahl hat man rein gar nichts zu tun.

Vielmehr wird ruhige-bedrohliche Soundbeschallung am laufenden Band geboten. Selbige, wie bereits erwähnt, nicht schlecht, uneingeschränkt für das dauerhafte hören einfach zu belanglos. Alle dunklen Charaktere werden gut gezogen, bloß ob man mit dieser Art von experimenteller Musik wen jucken kann ist fraglich.

Es mangelt definitiv nicht an dem Ideenreichtum, den hat man intus, nichtsdestoweniger ist die Soundumsetzung zu langatmig und man kommt sich über den Output hindurch verloren vor. Man glaubt ständig, jetzt geht es los und mein es handle sich um eine längere Einleitung, oder beispielsweise um ein Intro. Weit gefehlt, denn dieses Trugbild wird stur durchgezogen und macht so auf Dauer gesehen gelinde gesagt keinen Spaß. Die fesselnden Soundstrukturen sind gekonnt, ebenfalls nahezu zu langatmig und recht bald ist der Silberling abgenutzt und man will nicht mal mehr einen Track anhören.

Fazit: Die Schweizer haben Potenzial, doch „Orga“ ist ein reines Klangalbum, welche mit der Zeit komplett belanglos-öde wird.

 

Tracklist:

01. Intro:Please ring the bells 2.17
02. Overgrown 3.51
03. We have to mark this Entrance 5.19
04. Light & Dust 4.41
05. Cobalt Powder 6.21
06. Hypnotic State 5.45
07. After the Passing of Risk 5.55
08. Desmonema Annasethe 7.10
09. The Dany Responsibility is to perpetuate a lie 4.15
10. Let us begin with what we do not want to be 6.36
11. One after the other 5.47

Besetzung:

Ralf W. Garcia (bass)
Retro Cola (drums)
Andreas Reinhart (guit
Ralph Huber (guit)

Internet:

Sum of R Website

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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