Band: Sunrise
Titel: Absolute Clarity
Label: Selfreleased
VÖ: 19.01.16
Genre: Melodic Power Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Aus der ukrainischen Haupstadt, Kiev, stammen die 2003 gegründeten Power Metal Recken Sunrise. Hierzulande noch immer ein Geheimtipp geltend, muss man ihnen aber attestieren, dass sie seit ihrer Gründung sehr aktiv waren. „Absolute Clarity“ ist bereits der Hattrick der Jungs und das man dabei auf alten Binnengewässern des Genres schippert ist zwar auf den ersten Blick klar, aber und dies muss auch gleich genannt werden, altbacken oder abgelullt klingt deren Material niemals.

Von der rhythmischen Ausrichtung begibt man sich in den eher symphonisch verschönerten Bereich des Genres. Was die Mischung anbelangt muss ich sagen erinnert mich das Ganze hier und da an unsere Power Fixsterne Serenity, als auch Dragony. Keine Frage die Ukrainer sind jetzt nicht die Neuerfindung im Business, aber die Songs plätschern nicht sinnlos dahin. Nein sie haben Stil und was für einen. Das Power Herz der symphonischen Art und Weise darf hier durchaus höher schlagen. Die kräftig gewürzten Songs gehen ungemein gut ins Gehör. Auch was den Dudelfaktor anbelangt muss man sich nicht schämen. Sicherlich sind einige Keyboardlinien hier und da etwas strapazierender, aber im Gegensatz vieler Kollegen klingt das zu keinem Zeitpunkt überfordernd. Wenn dann einfach im gut ausgewogenen Stil und dies haben die Jungs auch wirklich gut drauf.

Das technische Aufgebot ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern und da schütteln sich die Ukrainer einfach locker vom Hocker lässige Solis und Duelle aus dem Hemdsärmel als gäbe es nichts Leichteres. Was vielleicht klingen mag als wären die Jungs hier auf eine Linie bei der einfach nur dahin geschrubbt wird, muss aber insofern entkräftet werden, dass man eben stets auf eine ausgewogene Thematik achtet. Gekonnt setzt man sich so in den vorderen Bereich des Genres. Viele Stimmungsmacher gehen gekonnt ins Gehör und wissen den Freund solcher melodisch-symphonischer Power Metal Sachen zu reizen und eben langanhaltend zu unterhalten.

Was hier noch fehlt ist ein aussagekräftiger Sänger und den hat man definitiv in den Reihen. Der Junge kann es locker mit einer Vielzahl großer Vorreiter aufnehmen und rundet somit das Gesamtpaket gut ab.

Fazit: Man mag sicherlich keine Revolution mehr abhalten können, aber mit solch einem Power Metal Schlag ist den Ukrainern ein Album gelungen, welches nicht nur internationalen Maßstäben hält, nein durchaus kann man auch gegen Szenegrößen locker anstinken. Absolut toll und man kann nur hoffen, dass wir alsbald mehr von diesen Jungs hören werden.

Tracklist:

01. Tower of Fear 04:49
02. Star Ocean 04:09
03. Live in Peace 04:58
04. Prayer for You 04:37
05. Reality of Dreams 03:40
06. What You Have Done 04:19
07. When Here Comes the Night 04:28
08. The Angel 04:58
09. Hope and Pray 03:49
10. Thunder in the Distance 04:08

Besetzung:

Laars (voc)
Dervish (bass)
Sergii Matuschenko (guit)
Eduard Sarkits (drums)
Marat Adiev (keys)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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