Band: Temnein
Titel: 404 B.C.
Label: Mighty Music
VÖ: 2014
Genre: Progressive Thrash/Death Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Between the Buried and Me, Death und At the Gates werden als Haupteinfluss bei der französischen Truppe Temnein genannt. Progressiver Death/Thrash Metal verbirgt sich laut eigenen Angaben hinter dem Bandnamen. Bis dato absolut bei uns unbekannt, servieren die Lothringer mit 404 B.C. ihr Full Length Debüt. Die Einstimmung zum Output nimmt man sehr episch vor und schon denkt man dass die Truppe sich viel mehr auf den symphonischen Markt konzentriert. Tut sie aber nur bei der Einleitung und die Folge davon sind reichhaltig gespickte Songs mit guten Technischen Gangarten, sowie auch einem sehr breiten Schöpfer aus der Progressive Suppe. Darf man es eigentlich wagen die Landsmänner, Gojira in den Mund zu nehmen? Wie auch immer, nicht minder begeisterungswürdig zelebrieren die Jungs hinter dieser Band eine Show die sich gewaschen hat. Die Trommelfelle werden mit einer Flutwelle von Blastbeats, meisterhaften Riffs und einem superben Verstand von Melodien zu gedröhnt, sodass man nicht anders kann als sich suchtvoll dem hinzugeben was die Burschen hier zelebrieren. Brutale, wie auch rohe Ecken und Kanten lassen das Meisterwerk nicht zu glatt klingen und passen zum Gesamtsound, sowie zur Abrundung perfekt. Eine für mich durchaus perfekte Abstimmung ist auch die Beigabe von etlichen Göteborg Elementen. Mag vielleicht nicht originell klingen, doch passen diese Komplettierungen sehr gut dazu. Vor allem beim Track „Tangled“ sehr stark rauszuhören sind Glanztagen von In Flames und Soilwork zu ihren Frühtagen. Ob dies nun Up to date ist oder auch nicht, muss jeder mit sich selbst ausmachen. Fakt ist aber, dass das was uns hier vorgelegt nicht spritziger, erfrischender klingen könnte. Die Jungs haben es einfach drauf und servieren uns den Mischmasch aus Groove, Shakigen Elemente und brutalen Bulldozer Fahrten so grenzgenial sodass man am liebsten loskreischen möchte wie ein Teenie. Hier passt einfach alles und das Mosaikstück des Death und Thrash Metal ist einfach brillant und schön zugleich. Freilich nicht das Neueste am Markt, doch die Umsetzung ist einfach mit viel Spirit umgesetzt worden, sodass man sehnsüchtig einen Track nach dem anderen aufsaugt. Der Hurrikan des Todesblei mündet hier auf vielen Inseln und fegt hier länger hinweg. Was bleibt sind rausgeknallte Sicherungen vor Begeisterung und dem bescheinigen, dass wir es hier mit einem absoluten Glanzstück aus der französischen Death Metal Szene zu tun haben, die ihren Kollegen von Gojira in nichts nachstehen.

Fazit: Einfach ein brillantes Death/Thrash Progressive Metal Meisterwerk das es gilt zu hören. Wer hier erst mal reingeschnuppert hat wird sobald nicht mehr vom Player weg kommen, denn der Verstand zum Wecken des Interesses der Hörer wird hier einfach bestens animiert.

Tracklist:

01. Slave / Master
02. Self Division
03. Tangled
04. Heart Hooks
05. Dropping Light
06. Bright Knife
07. The Realists
08. Final Encounter
09. Thirty Tyrants

Besetzung:

Florian (guit)
Julien (bass)
Valentin (drums)
James (guit)
Yoann ‚Sub‘ (voc)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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