Band: Temperance
Titel: The Earth Embraces Us All
Label: Scarlet Records
VÖ: 16. September 2016
Genre: Melodic Heavy Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Lazer

Aus Italien erreicht uns, mit etwas Verspätung, das brandneue Werk der Melodic Heavy Metal Band Temperance. „The Earth Embraces Us All“ wurde das gute Rund benannt und ist bereits das dritte Full Length-Album der noch recht jungen Band.

Seit 2013 nennen sich die Musiker und -innen eine Formation. Mit ihrem dritten Longplayer legt die italienische Fraktion in Punkto Spielzeit eine neue Bestmarke in ihrer Historie, ist „The Earth Embraces Us All“ mit über einer Stunde, das längste ihre Alben bisweilen. Aber auch in jeder anderen Hinsicht, setzen Temperance neue Maßstäbe in ihren Belangen. Die neue Scheibe ist definitiv ein richtig großer Schritt nach vorne. Wie es die Truppe angestellt hat, im Gegensatz zum letzten Output, so einen fast schon gewaltigen Sprung zu machen, bleibt wohl ihr Geheimnis. Dennoch kann man getrost den Hut vor dieser Veröffentlichung ziehen.

Die Arrangements sind ausgesprochen ausgefeilt und bis ins letzte Detail perfektioniert. Nach und Nach kann man als Hörer erst erfassen, welche Feinheiten hier von Anfang bis zum Ende durchgehend verbaut wurden. Es benötigt tatsächlich ein paar Durchläufe, ehe man die unterschiedlichsten Facetten herausfiltern kann. Um dem potentiellen Hörer nicht alles vorweg zu nehmen – Temperance verwursten auf „The Earth Embraces Us All“ sowohl venezianische als auch schottisch-/irische Klänge, mittelalterliche Melodien gefolgt von elektronischer Einspielungen,… . Insgesamt bewegen sich die Italiener auch in den verschiedensten Genren. Ich würde sie sogar nicht nur unter dem Deckmantel Melodic Heavy Metal setzen. Temperance bedienen sich manchmal dem Power Metal, manchmal einem epischen Heavy Metal und eigentlich andauernd irgendwo dazwischen.

Mein Fazit: „The Earth Embraces Us All“ ist ein richtiger Kracher geworden. Temperance setzen hiermit ein Ausrufezeichen. Auf über einer Stunde zeigt die Band, was sie drauf haben und können damit auf Anhieb fast gänzlich überzeugen. Dieses Album sprüht nur so von Spielfreude, Innovation, Perfektion und Mut. Hier kommen nicht nur Genreverehrer auf ihre Kosten.

Tracklist:

01. A Thousand Places
02. At The Edge Of Space
03. Unspoken Words
04. Empty Lines
05. Maschere
06. Haze
07. Fragments Of Life
08. Revolution
09. Advice From A Caterpillar
10. Change The Rhyme
11. The Restless Ride

Besetzung:

Chiara Tricarico – Vocals
Marco Pastorino – Guitars, Vocals
Liuk Abbott – Bass
Giulio Capone – Drums, Keyboards

Internet:

Temperance Website

Temperance @ Facebook

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