Band: The Bunny The Bear
Titel: A Liar Wrote This
Label: Victory Records
VÖ: 28.07.15
Genre: Post Hardcore
Bewertung: 2,5/5
Written by: Robert

Der aus Buffalo stammende Post-Hardcore-Act The Bunny The Bear serviert uns mal inmitten des heißen Sommers was Ungewöhnliches. Warum? Nun ihre Art der Musik ist deswegen ungewöhnlich weil ich bis dato nicht unbedingt was Gleichwertiges zu hören bekommen habe. Reicht dies allerdings, um die Speerspitze des doch eher komplexen Genres anzuführen. Nun nicht unbedingt, auch wenn das Material sehr tolle Ansätze hat. Freilich ist das Material für eine Riege von Musikliebhabern, welche mit eingängigen Fragmenten nicht unbedingt was anfangen kann. Dennoch kann man den modernen Metalfans das Material durchaus empfehlen. Der Spagatsprung zwischen Wutentbrannt, teils sehr schroff, bis hinüber in den clear Bereich, wo es aufgrund der guten Sängerin sogar oftmals sehr idyllisch wird ist sehr breit. Somit mal viel Abwechslung, auch wenn die Zusammenführung doch etwas holpriger ist. Teilweise klingt eben das Mischverhältnis als hätten dies Jungspunde geschrieben und man weiß nicht recht, ist dies nun professionell so gewollt, oder einfach ein Versehen. Das braucht wirklich einige, wenn nicht zick Anläufe bis man dahinter kommt warum man dies so macht. Die angestrebte Gefühlslinie ist dadurch zwar gut, aber braucht, wenn man dies so angesetzt hat einfach zu lange. Dies ginge deutlich eingängiger und käme dann besser zur Geltung. Das Faktum ist, man braucht etliche Anläufe bis man rein findet und auch die ersten Tracks des Albums haben sehr tolle Aspekte, aber auf Dauer gesehen wird es doch zu anstrengend und ab der Mitte ähneln zu viele Tracks den Vorgängern. Etwas schade, denn Ideen hätte man, nur die Umsetzung ist meiner Meinung nach für das heutzutage verwöhnte Gehör einfach zu holprig. Somit eher im Mittelbereich angesiedelt und auch durch viel Breaks und Wechsel, als auch Einflüsse wird man nicht den Blumentopf schlechthin gewinnen.

Fazit: Durchaus pfiffige Ideen hätten die Herrschaften, nur die Umsetzung ist doch auf Dauer gesehen sehr anstrengend und weiß nicht wirklich harmonisierend ineinander zugreifen.

Tracklist:

01. Vows
02. Love, Trust and Compromise
03. Curtain Call
04. Sick, Sad Eyes
05. Empty Hands
06. Lover’s Touch
07. Oblivion
08. It’s Not Always Cold In Buffalo (Revisited)
09. Sleep Sequence
10. Somewhat Standards
11. Loose Lips
12. Dead Leaves
13. Motions

Besetzung:

Matthew „The Bunny“ Tybor (scream voc)
Haley „The Bear“ Roback (clear voc)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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