Band: The Vision Bleak
Titel: Set Sail to Misery
Label: Prophecy Produtions
VÖ: 2010
Spielart: Gothic Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Chris Egger

The Vision Bleak sind zurück. Knappe 3 Jahre und unzählige Live-Auftritte sind seit dem letzten Album The Wolves Go Hunt Their Prey vergangen, doch Anfang April ist es nun so weit, Schwadorf und Konstanz werfen mit Set Sail To Mystery Album Nummer 4 auf den Markt.

Los geht es mit A Curse Of The Granded King, einem ruhigen Intro, welches im Grunde nur aus gesprochenem Text und schöner Keyboarduntermalung besteht.

Decend Into Maelstrom ist da schon um einiges schneller und verfügt auch über die gewohnte düstere Stimmung, die The Vision Bleak doch irgendwie ausmacht. Das Stück verfügt über eine gute Mischung aus Midtempo-Passagen und Geknüppel, verliert aber durch den etwas schrägen Refrain und die etwas komischen Tempowechsel etwas Qualität.

Mit einem bombastischen Beginn setzt das etwas langsamere I Dined With The Swans das Album fort. Der überzeugende, sehr variable Gesang von Konstanz vereint mit der starken Gesangsmelodie verleiht dem Stück durchaus was Spezielles.

Bei A Romance With The Grave wird es wieder etwas schneller. Teilweise wird ordentlich geknüppelt. Am ehesten würde ich dieses Stück als eine Mischung aus Rotting Christ und Moonspellbezeichnen.

Der garantierte Live-Kracher, The Outsider, punktet wiederum durch einen sehr variablen Gesang und ist ein sehr melodisches Stück das wirklich Spaß macht. Klar ein Highlight auf Set Sail To Mystery.

Mother Nothingness ist ein sehr schleppendes Doom-Stück welches wieder durch den Gesang und den sehr fetten Sound überzeugt.

Um einiges rockiger geht’s es bei The Fool Within weiter. Diesmal wird sogar weiblicher Gesang im Hintergrund eingesetzt. Ein gutes Gitarrensolo vom Schwadorf rundet das Stück noch ab.

Den Abschluss des Albums bildet He Who Paints The Black Of Night, ein sehr abwechslungsreiches Stück, bei dem man teilweise schon fast im Melodic Death Bereichen unterwegs ist und diese gekonnt mit Hard Rock und Gothic Metal Teilen vermischt. Teilweise klingen die Keyboards im Refrain zwar etwas übertrieben, trotzdem handelt es sich um einen durchaus würdigen Abschluss.

Fazit: Wirklich nicht schlecht, was uns das Duo hier liefert. Sehr abwechslungsreich, schwer auf eine Richtung zu reduzierender Sound, der wirklich fett produziert ist. Als Anspieltipp kann man das ganze Album zählen, wobei für mich klar The Outsider hervorsticht.

Tracklist:

01. A Curse Of The Grandest Kind 03:55
02. Descend Into Maelstrom 05:26
03. I Dined With The Swans 04:20
04. A Romance With The Grave 05:50
05. The Outsider 05:11
06. Mother Nothingness (The Triumph Of Ubbo Sathla) 08:11
07. The Foul Within 05:59
08. He Who Paints The Black Of Night 05:54

Besetzung:

Ulf Theodor Schwadorf (Markus Stock) (voc, guit & bass)
Allen B. Konstanz (Tobias Schönemann) (voc, drums & keys)

Live Members 

Tino (guit)
Thrawn Thelemnar (drums)

Internet:

The Vision Bleak Website

The Vision Bleak @ Facebook

The Vision Bleak @ MySpace

The Vision Bleak @ Last FM

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