Thunder Tribe – War Chant (CD Review)

Band: Thunder Tribe
Titel: War Chant
Label: Nightmare Records
VÖ: 2013
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Echter Leder und Nieten getränkter Stahl in all seiner Reinheit wird uns von Thunder Tribe erst seit 2011 geboten. Mit dem Album „War Chant“ legen die Jungs aus Kentucky ihr Debüt vor, welches an alte Glanztaten von Iron Maiden und Dio anschließen soll. Das tun die Amis auch und servieren uns eine knackige Version, bei der jeder Baustein auf den nächsten passt. Das dadurch gemauerte Meisterwerk ist eine gute Perfektion und dabei unterbreiten die Jungs eben ganz genau dass hier einfach alles passen muss. Der Fronter passt wie die Faust aufs Auge und somit ist das Gespann drauf und dran, sich bis spätestens aber der Mitte ganz tief in das Kuttenmetallerherz zu spielen. Man mag zwar jetzt nicht das neuste Ding am Markt sein, doch das was uns hierbei gezaubert wird unterhält in allen Facetten. Hier wird nicht nur solide Kost geboten, nein die Burschen unterbreiten einen sehr breitgefächerten Rhythmus und schrecken auch vor einigen, ausgereiften Technikgelagen nicht zurück. Diesen kann man sich nicht verwehren und auch wird hier nicht ein Geplänkel dargeboten. Die Jungs wissen ganz genau wie die Mannigfaltigkeit in Sachen Power Stahl klingen muss und tun dies mit wiederspiegelnder Freude, sodass das Alteisenherz ganz schnell höher schlägt. Das man bei gewissen Stücken mal mehr, mal weniger an die alten eingangs erwähnten Helden erinnert macht keinen Abbruch, denn ob als Kopie verglichen oder auch nicht, ihre Songs gehen einfach bis tief unter die Haut. Die unterstreicht mein oftmaliges erwähnen, dass auch der Fronter dazu passen muss und dieser besitzt eben ein Organ mit viel Wiedererkennungswert. Power Balladen, wie auch mitreißende Fetzer sind auf dem Album ein Garant für eine langanhaltende Unterhaltung.

Fazit: Old School Power Stahl, mit vielen Einflüssen, welche aber durch innovative Arbeit sehr eigenständig zum Tragen gebracht wurden. Wer von sich selbst behauptet er sein ein Power Kuttenträger, der sollte sich das Album schnellstens zulegen, denn etwas adäquates, mit solch einem Wiedererkennungswert wird man wohl nicht so schnell bekommen.

Tracklist:

01. More Wicked than Not 04:27
02. Part of the Black 06:03
03. Say Goodbye 03:16
04. The Light 05:30
05. War Chant 03:26
06. Believe 02:46
07. Watching It Burn 03:31
08. Above the Blue 03:32
09. Echos of a New Day 04:48
10. Fly 03:53
11. It’s a Lie 03:33

Besetzung:

Michael Duncan (voc)
Ronnie Duncan (guit)
Rick Sargent (guit)
Tom „Dr. Rock“ Dawson (bass)
Chad Osborne (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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