Torian – God Of Storms

Torian-God-of-Storms-album-cover

Band: Torian
Titel: God Of Storms
Label: Ram It Down Records
VÖ: 23/11/2018
Genre: Power Metal
Bewertung: 4.5/5

Die bereits 16 Jahre existierende Underground-Power Metaller Torian war noch nie sehr veröffentlichungswütig, lagen doch 3-4 Jahre zwischen den ersten drei Alben. Nach 6 Jahren erscheint nun mit „God Of Storms“ der vierte Langspiel-Streich der Deutschen. Es ist gleichzeitig eines der ersten Releases aus dem frisch begründeten Label Ram It Down Records, das sich einer unregelmäßigen Veröffentlichung qualitativ guter Platten verschrieben hat. Wir werden sehen, was die Zeit dahingehend bringt. Mit vorliegendem Longplayer darf diese Mission jedenfalls erstmal als erfüllt gelten.

Tracks wie „Old Friend Failure “, „Evil VS. EviL“, „Saint Of The Fallen“, „Stonehearted Nation“, „Crimson Born“ oder „The Glorious Downfall” beweisen ein geschicktes Händchen im Songwriting mit Augenmaß für Details und gekonnte Übergänge, da braucht es dann auch keine klanglochstopfenden Key-Teppiche oder Chöre aus der Konserve. Überhaupt schreiben die fünf Überzeugungstäter bei aller Liebe zur Eingängigkeit und Melodie die Worte POWER und METAL zwar eindeutig europäisch, aber immer in harten Großbuchstaben, fernab jeden Happy Metals und Kinderreims. Die Songs wachsen, nicht zuletzt dank dezent ernster Untertöne, eigentlich mit jedem Durchgang.

God Of Storms“ ist ein unerwartet starker Grower in Sachen wirklich kraftvollen Power Metals europäischer Prägung, der das Maximum aus dem Genre herausholt statt es krampfhaft erneuern zu versuchen, international locker konkurrenzfähig ist, und sich im gerade rechten Ausmaß selbst ernst nimmt. Hier will es jemand noch mal wissen!

Tracklist

01. Old Friend Failure
02. Evil vs. Evil
03. Far From Midian Sky
04. Unbowed, Unbent, Unbroken
05. Saint Of The Fallen

06. Crimson Born
07. Blackened Souls
08. Stonehearted Nation
09. Thousand Storms
10. The Glorious Downfall

Besetzung

Marc Hohlweck (Vocals)
Carl Delius (Guitars)
Alexander Thielmann (Guitars)
Bengt Kunze (Bass)
Manuel Gonstalla (Drums)

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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