Band: Trivium
Titel: In Waves
Label: Roadrunner Records
VÖ: 2011
Genre: Metalcore, Thrash/Heavy Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Chris Egger

Bei vielen kommt ja der große Hass auf, wenn man Bands wie Bullet For My Valentine oder Trivium erwähnt. Die von den Medien gepushten Bands schaden der Metalszene oder sind nur so berühmt, weil sie sich wie eine Boyband verkaufen lassen. Dass beide Bands wirklich was drauf haben und ein starkes Album nach dem anderen auf den Markt werfen wird da meistens übersehen.

So ist es nun eben wieder bei Trivium, die mit ihrem mittlerweile fünften Album In Waves wieder ordentlich durchstarten wollen. Man mag zu den Jungs wirklich stehen wie man will, was auf diesem Album geboten wird, ist instrumental wirklich große Klasse. Seien es die beiden Gitarristen Matt Heafy und Corey Beaulieu, die haufenweise klasse Riffs und Soli auf die Menschheit los lassen oder auch die Rhythmusfraktion um Paolo Gregoletto und den erst neu hinzugekommenen Drummer Nick Augusto, es wird herausragend gearbeitet. Nicht nur Matt‘s Gitarrenspiel hat sich stetig weiterentwickelt, auch sein Gesang wird immer besser, wobei es manchmal vielleicht doch mehr Clean-Gesang sein könnte, da die Growls doch oftmals zu eintönig sind. Ganz weglassen sollte man sie dann doch auch nicht, da Songs wie der Titeltrack In Waves ohne das Geschrei auch um eine Spur schwächer sein würden. Neben dem bereits vorher veröffentlichten Highlight des Albums, dem genannten Titeltrack In Waves, kann man durchaus noch dem Stück Watch The World Burn durchaus Hitcharakter vorwerfen. Ansonsten verfeinern Trivium ihren bisherigen Stil und schaffen mit In Waves ein großartiges Album, das mit dem noch etwas ruhigeren Of All These Yesterdays nochmal einen ruhigen aber krönenden Abschluss (das Outro lass ich jetzt mal weg) findet. Auf keinen Fall vergessen darf man außerdem noch die geniale Produktion von Produzentenlegende Colin Richardson, der durch seinen Sound die letzten Reserven aus der Band holt.

Fazit: Für alle Fans von Trivium wird dieses Album auf alle Fälle wieder ein Pflichtkauf, für Leute die die Band hassen bleibt es wohl weiter ein rotes Tuch. Trotzdem lohnt sich das Reinhören auf alle Fälle.

Tracklist:

01. Capsizing The Sea
02. In Waves
03. Inception Of The End
04. Watch The World Burn
05. Dusk Dismantled
06. Black
07. Built To Fall
08. Caustic Are the Ties That Bind
09. A Skyline’s Severance
10. Forsake Not the Dream
11. Chaos Reigns
12. Of All These Yesterdays
13. Leaving This World Behind

Besetzung:

Matthew Kiichi Heafy (voc & guit)
Corey Beaulieu (guit)
Paolo Gregoletto (bass)
Nick Augusto (drums)

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