Verdict – The Meaning Of Isolation (CD Review)

Band: Verdict 
Titel: The Meaning Of Isolation
Label: Selfreleased 
VÖ: 2013
Genre: Death/Thrash Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Die deutsche Death/Thrash Institution Verdict existiert bereits seit 1991 und liefert mit „The Meaning Of Isolation“ nach vierjähriger Pause, den nunmehr vierten Langstreich ab. Die Jungs haben nach all den Jahren nichts am Ideenreichtum verloren und präsentieren ein rundum geglücktes Meisterwerk in Sachen Death/Thrash Vibes, mit vielen technischen und melodischen Variationen. Hier bleibt kein Stein auf dem anderen und mit der sehr kauzigen Shoutstimme des Fronters hat man einen guten Wiedererkennungswert mit im Boot. Vergleiche mit großen Genrekollegen mögen zwar vorhanden sein, doch die Truppe serviert uns dabei viel zu viel Eigenständigkeit, als das man etwa Vergleiche ziehen könnte. Die Facetten des Death/Thrash wurden mit Melodieanteil, viel Groove und einigen schwedischen Death Applikationen ausgeweitet. Eine willkommene Erweiterung in diesem Bereich, welche qualitativ hochwertig von der deutschen Kapelle umgesetzt wurde. Alle Facetten und Ideen des genannten Genres wurden gut ausgeweitet bzw. Ergänzt und so bietet man eine reichhaltige Unterhaltung in allen Tempolagen. Ob nun „Killing Fantasies“ im etwas zäheren Tempo, oder hämmernde, niederwalzende Abrissbirnen der Marke „„First To Fight““ oder Songs zum infernalen Mitgröhlen in Form von „Layer Of Lies“, nichts wird hier unversucht gelassen uns von vorne bis hinten den Hintern zu versohlen und dabei nach allen Regeln der Kunst zu unterhalten. Der gebotene Drahtseilakt im Death/Thrash Bereich ist eine wunderbare Abwechslung in einem sehr überlaufenen Milieu, denn druckvoll und mit viel Schmackes poliert man uns dabei amtlich die Fresse. Dies ohne zu tun das man Parallelen zu großen Szenekollegen abwägen kann ist wirklich toll und steigert einfach das Interesse. Somit erscheint der neue Streich der German Death/Thrash Köppe mit einer begeisterungswürdigen Art und Weise. Alle Register werden gezogen und man ackert und spielt sich ordentlich die Finger wund. Gute Techniken, wie auch solidere Parts wurden zu einem adretten Meisterwerk im genannten Style zusammengefügt sodass es keine Makel offen lässt. Man kann hier einfach nur vor Begeisterung die Rübe mitschütteln.

Fazit: Cremig was uns hier im Death/Thrash Bereich geboten wird und man offeriert, dass es immer noch Truppen gibt, welche mit guter Qualität für eine ordentliches Staubaufwirbeln sorgen.

Tracklist:

01. Leader of the Soulless 05:13
02. Manifest of Hate 03:42
03. Killing Fantasies 04:34
04. Layer of Lies 04:13
05. Lack of Insight 04:06
06. First to Fight 03:56
07. Through the Eyes of a Dead Man 04:51
08. Nemesis of God 03:07
09. The Meaning of Isolation 06:36

Besetzung:

Marius Pack (guit)
David Helmstetter (bass)
Daniel Baptista „Ratte“ (voc)
Florian Bauer (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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