Band: Voivod
Titel: Target Earth
Label: Century Media Records
VÖ: 2013
Genre: Progressive, Thrash Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Thorsten Jünemann

Was soll man zu VOIVOD sagen?

Liebhaber wissen bereits alles und Band-Unbekannten wird der sog. intelligente Sci-Fi-Chaos-Metal immer noch zu chaotisch daherkommen, um wirklich neue Fans auf die Seite zu ziehen.

Immerhin feiern die Jungs inzwischen ihr 30jähriges Bestehen und haben auf Grund dieser Tatsache auch ihre Klientel.
Große Unterschiede höre ich nicht wirklich zu den vorigen Releases; Es ist immer noch sperriges Futter für Headbangerohren, es ist immer noch laut und klingt teilweise unglaublich verrückt zusammengebastelt, aber das ist wohl das, was hier als intelligent abgetan wird.

In der Bandhistorie gab es mehrere tragische Todesfälle und trotzdem halten die Jungs durch, was natürlich auch von meiner Seite mit Respekt bedacht wird.

Warm werde, bzw. wurde ich trotzdem nie mit ihnen, auch wenn sie gern als „Metalpioniere“ bezeichnet werden.
Auf dem aktuellen Release wurden keine Restposten mehr verwurstet sondern neue Songs geschrieben, was dem Ganzen eine Art Frische verleiht, die auch VOIVOD-Fremdlingen auffällt. Produziert wurde das Album auch sehr ordentlich und wer sich bereits auf den Release gefreut hat, wird auch nicht enttäuscht werden.

Wenn ich Chaos und Progressivität hören möchte, greife ich persönlich weiterhin ins Regal in Richtung STRAPPING YOUNG LADD, DEVIN TOWNSEND, DREAM THEATER, RUSH, etc., weil ich die Melodien brauche.

Nein, unmelodiös ist das Album nicht, aber für meine Ohren sind es einfach zu wenig. Und so geht es mir seit Jahrzehnten, was VOIVOD betrifft.

Was aber nicht an der Klasse und dem Unterhaltungswert der Band kratzen soll, denn ihre Instrumente beherrschen die Jungs immer noch und auch die „neuen“ Bandmitglieder haben sich songwriterisch passend eingefügt.

Von mir gibt es für die musikalische Leistung 4/5 Punkte.

Auch wenn ich nicht wirklich etwas damit anfangen kann und wahrscheinlich auch nie etwas mit VOIVOD weiter zu tun haben werde. Großes Kino für die Gehörgänge und dem Kopf ist es allemal.

Über Kopfhörer hat es mir fast den Schädel gesprengt und das ist letztendlich das, was zählt. VOIVOD bewegen sich immer noch nicht in Richtung „Kommerz“ und die Fans werden das lieben.

Tracklist:

01. Target Earth
02. Kluskap O’Kom
03. Empathy For The Enemy
04. Mechanical Mind
05. Warchaic
06. Resistance
07. Kaleidos
08. Corps Étranger
09. Artefact
10. Defiance

Besetzung:

Denis „Snake” Bélanger (voc)
Daniel „Chewy” Mongrain (guit)
Jean-Yves „Blacky” Thériault (bass)
Michel „Away” Langevin (drums)

Internet:

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