Winter Deluge – Devolution – Decay

Band: Winter Deluge
Titel: Devolution – Decay
Label: Frozen Blood Industries
VÖ: 2016
Genre: Black Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

winter-deluge-devolution-decay-album-artworkAus dem weit entfernten Auckland/Neuseeland stammt die 2005 gegründete Black Metal Combo Winter Deluge. Bis dato im hiesigen Europa ein unbeschriebenes Blatt, bricht man die Stille innerhalb der Redaktion mit dem Werk „Devolution Decay“. Wie klingt der Black Metal aus der Feder dieser Recken? Nun die Blackies orientieren sich im Detail an Soundvibes, welcher mit der 2en Black Metal Flut ihren Angriff auf das restliche Europa von Norwegen genommen hatte. Immortal, Gorgoroth und Konsorten dürften den Neuseeländern keine Unbekannten sein. Vorliegend präsentiert man sich passend irgendwo dazwischen und beübt den Schwarzwurzelfan aufs heftigste. Misanthrop ist ein Schlagwort, welches ebenfalls im Konglomerat des musikalischen Betätigungsfeldes der Jungs vorhanden ist.

Die Klischees werden von der musikalischen Seite aus durch die Truppe gut erfüllt und man lässt keinen Inhaltstopf unberührt. Eher im Gegenteil, man versteht es durchwegs gut seine Verehrer und die des älteren Black Metal mit Kräftedonner zu versorgen. Klarerweise geht etwas die Innovation flöten, nichtsdestoweniger, wer sich in solch einem Betätigungsfeld eingenistet hat, für den ist es wahrlich schwierig komplette Neuerungen zu bieten. Bedeutet auf der anderen Seite nicht, dass man stur die Roots und Spirits erfüllt, welche man an sich erwarten würde. Man klingt definitiv zuvor öfters anderswo gehört, versteht es, mit eigener Kraft frische, schlagende Old School Argumente fürs Gehör zu bieten.

Somit sind Erweiterungen und Steigerungen der Produktion und partiell auch das was das Songwriting anbelangt wünschenswert, wenngleich man mit diesem Werk ein vorhandenes, gutes Potenzial schon annehmbar ausnutzt.

Eine massive Abrissbirne vor dem Herrn fehlt mir ferner, genau mit diesen eigenständigen Blitzgranaten könnten sich die Neuseeländer, gegenüber anderen Gesinnungsgenossen absetzen. So macht man gekonnt sein Ding und frönt dem was die Vorbilder über die letzten Jahre vorgelebt haben. Gelungen hat man sich den norwegischen Touch verinnerlicht und das wird etliche Black Metal Verehrer der früheren Stunde wirklich unterhalten können. Wer auf wesentlich mehr Innovation wartet, der muss sich doch noch hinreichend gedulden.

Fazit: Mit dem vorliegenden Werk, verweist die Combo auf ein Spiel, welches frisch umgesetzt wurde, es im Endeffekt deutlicher gehen würde.

Tracklist:

01. Der letzte Atemzug 03:31
02. The Negation of Existence (The Cotard Syndrome) 04:29
03. Corrupt Prophets 06:02
04. Yersinia Pestis 04:45
05. Tentacles of Time 04:05
06. …Now you Reap 08:42
07. Perversion of Common Sense 03:54
08. Winter Deluge 06:43
09. The Image That Remains 04:27

Besetzung:

Arzryth (guit)
Autumus (drums)
Mort (guit)
Seelenfresser (voc)

Internet:

Winter Deluge @ Facebook

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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