Band: Wishbone Ash
Titel: Blue Horizon
Label: Solid Rockhouse Records
VÖ: 2014
Genre: Rock
Bewertung: 5/5
Written By: Robert

Wishbone Ash, hier darf man durchaus von einer Rocklegende sprechen. Damned schon Album Nummer 24 wurde mit „Blue Horizon“ ist ja unglaublich und die Rocker zeigen, dass sie wohl noch lange nicht tot zu kriegen sind. Eine Legende, welche einfach für andere Legenden schon zu einer Legende wurden und für selbige als großen Haupteinfluss zu nennen sind. Denke, das man das nennen der Inspiration für Bands wie Thin Lizzy, Iron Maiden oder Lynyrd Skynyrd nicht wirklich erwähnen muss, denn das ist schon aussagekräftig genug und spricht für Wishbone Ash. Rockdinosaurier eben und diese zeigen gegenüber vielen jungen Rocktruppen noch immer, dass man zwar stark gealtert ist, aber noch lange nicht ins Seniorenheim geht. Viele der Kollegen von damals zehren wohl eher an den Hit Compilation ihrer Vergangenheit und ruhen sich auf den Lorbeeren von einst aus, doch diese Truppe nicht und so darf man sich auf eine Rockrunde gefasst machen die sich gewaschen hat. Trance – Musik als Einleitung mündet in einem Bereich, welche einfach herrlich das wiederspiegelt was die Gründung der Rockmusik ausmacht. Leichte Unterhaltung und ein Maß an Gleichberechtigung die man einfach gerne aufnimmt. In der heutigen, doch schnelllebigen Zeit ist es einfach schwierig, doch die Herrschaften schaffen es wohl mit ihrer Musik noch immer die Massen zu unterhalten und das obwohl man schnell seine Scheiben im Player wechselt und das auch als Rezensent. Besonders schmuck ist der leichte Irish Folk Hintergrund, welcher vor allem beim Opener sehr dominant und überzeugend für eine offene Kinnlade sorgt. Gelegentlich kommen kleinere Nuancen als amerikanischer Stil zum Vorschein, welcher dermaßen an ZZ Top erinnert sodass man schon glaubt dies sei eine Hommage, „Deep Blue“ ist hier wohl das aussagekräftigste Stück. Dennoch verwurstet man seine Klasse nicht oder bieder sich an. Man zeigt einfach ein breit gefächertes Feld für den Rockfreund das einfach langanhaltend unterhält. Ob nun auf leichteren Wolken oder auf stürmischen Gewitterwolken, alles ist bei dieser Truppe auch heute noch möglich. Die Classic Rock Analen haben die Herrschaften schon lange aufgenommen und trotzdem ist man sich selbst nicht zu gut, um noch einen weiteren Klassiker locker vom Hocker aus dem Rockolymp für die Fans des Classic Rock zu kredenzen. Hier gibt es über den gesamten Output nichts zu meckern, man weiß was man bekommt. Nicht nur Musik von Legenden, nein auch eine Rockunterhaltung welche nach wie vor die Erde zum Beben bringt. Einfach grandios und somit ziehe ich meinen Hut ganz tief vor den Rockgöttern.

Fazit: Unglaublich mit welcher Vehemenz gewisse Rocklegenden hier nach wie vor mit neuem Material für staunende Gesichert sorgen. Wishbone Ash können auch mit Album Nummer 24 noch locker mit vielen mithalten und lassen sie denen gegenüber im Schatten stehen. Auf die nächsten Dekaden und für die Classic Rockfans ein guter Grund einen Huldigungstag in den Kalender einzutragen, denn mit diesem Album hat man es auf ein Neues geschafft.

Tracklist:

01. Take It Back
02. Deep Blues
03. Strange (How Things Come Around)
04. Being One
05. Way Down South
06. Tally Ho!
07. Mary Jane
08. American Century
09. Blue Horizon
10. All There Is To Say

Besetzung:

Andy Powell (voc & guit)
Muddy Manninen (guit)
Bob Skeat (bass)
Joe Crabtree (drums)

Internet:

Wishbone Ash Website

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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