Band: Wiszdom Stone
Titel: Rise
Label: Selfreleased
VÖ: 2009
Genre: Power Metal
Written by: Chris Egger
Bewertung: 3/5

Mit Rise bringen Ray (guit) und Brian Noonan (drums), besser bekannt unter dem Namen Wiszdom Stone ihr erstes Album heraus. Unterstützt werden die beiden dabei von Mike Stone (voc und guit) der einige Jahre auch bei Queensryche tätig war, sowie Jim Maher (voc) und Andre Beaudot (voc).

Los geht es gleich mit dem Stück Rise, welches nicht allzu schnellen Power Metal bietet. Perfekter Sound der hier geboten wird, auch eine starke Gesangsperformance und starke Gitarren(soli), die wirklich Lust auf mehr macht.

Floods And Fires klingt zu Beginn schon eher wie Nu Metal, wird jedoch doch zu einer eher langsamen Power Metal Nummer, die gesanglich teilweise relativ stark an Axel Rudi Pell erinnert. Nichts wirklich schlechtes, aber auch nichts was einen wirklich umhaut.

Der Beginn von Unforgiven könnte auch von Brainstorm sein, auch der Gesang hat leichte Ähnlichkeiten mit Andy B. Franck. Das wieder eher langsame Stück kann wirklich überzeugen, perfekt umgesetzt, sehr gute Gitarrensoli, klasse Gesangsmelodie. Würde bei einer eventuellen Liveperformance sicher Spaß machen.

Take This Cup geht teilweise klar in Richtung Primal Fear wobei der Gesang auch teilweise etwas nach Edguy/Avantasia Sänger Tobias Sammet klingt. Ein eher durchschnittlicher Power-Metal Song.

Without Faith ist wieder eher im Midtempo gehalten, Teile davon klingen wieder nach Brainstorm. Trotzdem wieder nicht unbedingt was Besonderes

Mit The Sky Is Falling kann ich überhaupt nichts anfangen. Etwas schräger Schlagzeugrhythmus mit einer nur durchschnittlichen Gesangsmelodie. Das positivste an diesem Song ist noch das Gitarrensolo im Mittelteil.

Bei The Battle Rages wird es dann wieder etwas schneller und aber leider nicht viel besser. Es klingt alles so als hätte es man schon mal wo anders gehört, teilweise klingt der Gesang sehr nach Bon Jovi. Überzeugend ist jedoch hier wieder die Gitarrenarbeit.

Mourning Loss ist mit fast 9 Minuten das längste Stück auf Rise. Eher progressive wird es bei diesem Stück, wobei es hier doch eine gewaltige Steigerung zu den vorherigen Stücken gibt. Teilweise kann man hier schon Ähnlichkeiten mit Dream Theater oder Symphony X erkennen, wobei das Stück insgesamt sehr eigenständig klingt. Wirklich sehr gelungen, starke Gesangsleistung, auch die Gitarrenarbeit muss man gar nicht mehr erwähnen, sehr stark.

Eyes Open ist wieder eine nicht unbedingt im hohen Tempo gespielte Power-Metal Nummer. Leider kann das Niveau von Mourning Loss nicht gehalten werden, trotzdem ist es nicht unbedingt schlecht, was hier geboten wird. Wieder gibt es hier Parallelen zu Brainstorm.

Mit U Should Not Fear endet Rise in einem Stück, welches nochmal von Brainstorm bis Primal Fear relativ viele Ähnlichkeiten vertreten sind, ohne jedoch ganz nach diesen Bands zu klingen.

Fazit: Ein eher durchschnittliches Power Metal Album, bei dem aber vor allem die Gitarrenarbeit und der Gesang durchaus überzeugen können. Leider kann das bei einigen Songs doch sehr hohe Niveau nicht durchgehend gehalten werden. Anspieltipps sind vor allem Mourning Loss, Unvorgiven und Rise.

Tracklist:

01. Rise
02. Floods and fires
03. Unforgiven
04. Take this cup
05. Without faith
06. The sky is falling
07. The battle rages
08. Mourning loss
09. Eyes open
10. U should not fear

Besetzung:

Ray (guit)
Brian Noonan (drums)
Mike Stone (voc & guit)
Jim Maher (voc)
Andre Beaudot (voc)

Internet:

Wiszdom Stone Website

Wiszdom Stone @ MySpace

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